Österreich
Indisches Restaurant Wien: Unsere 5 Lieblingslokale & Tipps
Aktualisiert im Oktober 2026: Alle fünf Lokale neu geprüft – Adressen, Öffnungszeiten, Preise und Standorte – und um weitere recherchierte Tipps ergänzt. Unsere Lieblingslokale haben wir bis 2018 selbst getestet – unsere Erlebnisse haben wir so gelassen, alle Fakten drumherum sind auf dem aktuellen Stand.
Abwechslungsreich, scharf, authentisch und voller bunter Gewürze – so lässt sich die orientalisch-indische Küche wohl kurz und knackig beschreiben. Wir haben einige indische Restaurants ausprobiert, da wir totale Foodlover der indischen Küche sind, und präsentieren euch nun unsere Lieblingslokale:
Zu jedem Lokal findet ihr den aktuellen Stand mit Adresse, Bezirk, Öffnungszeiten und Preisniveau. Dazu gibt es weitere indische Restaurants in Wien, die gerade gelobt werden, Tipps zum Bestellen und Infos für den Besuch mit Kindern.
Indisch essen in Wien auf einen Blick:
- Unsere Favoriten: Nam Nam (6. Bezirk), Natraj (6.), Taste of India (4.), Tawa (5.) und Nirvana (1.)
- Status Oktober 2026: Alle fünf Lokale gibt es noch – bei Nam Nam ist aber nur mehr der Stammstandort in der Webgasse übrig
- Preise: vegetarische Currys ab ca. 12,50 €, Fleischgerichte ca. 15–19 €, Mittagsmenüs ab ca. 10,50 € (Beispiel Nam Nam)
- Vegetarisch und vegan: überall große Auswahl, oft eigene Thali-Teller
- Schärfe: in den meisten Lokalen auf Wunsch von mild bis sehr scharf
Unsere 5 Lieblingslokale im Überblick
- Nam Nam – Der InderWebgasse 3, 1060 Wien (Mariahilf) – bunt, würzig, mit Gastgarten
- NatrajMarchettigasse 18, 1060 Wien (Mariahilf) – große Portionen, starke Lieferküche
- Taste of IndiaMargaretenstraße 34, 1040 Wien (Wieden) – eher mild, oft voll
- TawaMargaretenstraße 102, 1050 Wien (Margareten) – unscheinbar, aber gut
- NirvanaRotenturmstraße 16–18, 1010 Wien (Innere Stadt) – elegant, mitten im Zentrum
Nam Nam – Der Inder
Wie der Name schon erahnen lässt, kommt man hier auf seinen Geschmack. Das Nam Nam ist bis jetzt unser liebstes indisches Lokal in Wien. Sobald man in das Lokal kommt, spürt man schon das indische Flair – die bunte Einrichtung ist wirklich sehr nett. Das Essen ist aber umso besser – wir können besonders Veg Thali und Vegan Thali als Vorspeise zum Teilen oder als Hauptspeise empfehlen – noch dazu essen wir besonders gerne:
- Sabzi Curry
- Paneer Palak
- Navratan Korma
- Matar Paneer und Chili Paneer
- Knoblauchnaan
Besonders schön ist der süße Gastgarten im Innenhof mit bunten Lichterketten. Wenn viel los ist, dann wartet man schon mal etwas auf sein Essen – aber es kommt bestimmt.
- StandortWebgasse 3, 1060 Wien (Mariahilf)
- Öffnungszeiten (Stand Oktober 2026)Dienstag bis Donnerstag 11–14:30 und 17:30–23 Uhr, Freitag bis Sonntag 11–23 Uhr, Montag Ruhetag
- Preisniveaugünstig bis mittel – vegetarische Currys 12,50–12,90 €, Fleischgerichte 14,90–18,50 €, Veg und Vegan Thali je 16,50 €, Mittagsmenü 10,50 €
- Weitere StandorteFrüher gab es noch Nam Nam Donaustadt (Kagraner Platz 47), das Deli in der Arbeitergasse 8 und den Dabba-Mittagstisch in der Marxergasse und Faulmanngasse. Auf der Website steht heute nur noch der Standort in der Webgasse – plant euren Besuch also dort.
- Websitehttp://www.nam-nam.at
Natraj

Bei dem indischen Lokal Natraj haben wir das erste Mal online bestellt. Da es uns wirklich sehr gut geschmeckt hat, mussten wir auch mal persönlich hingehen. Das Natraj ist ein liebes kleines Lokal im 6. Bezirk, ebenfalls im indischen Stil gehalten. Die Portionen sind wirklich alles andere als klein. Besonders gut gefällt uns, dass man zwischen mild, pikant, scharf und sehr scharf auswählen kann und die Speisen auch wirklich so schmecken. Unsere Lieblingsgerichte:
- Mix Sabzi
- Matar Paneer
- Knoblauchnaan
- Tarka Dal Channa
Übrigens: Wenn man über keine Onlinebestellplattform ordern möchte, kann man das auch direkt bei Natraj machen: Damals lieferten sie in den 1. bis 20. und den 23. Bezirk – das aktuelle Liefergebiet seht ihr beim Bestellen.
- Standort: Marchettigasse 18, 1060 Wien (Mariahilf)
- Öffnungszeiten (Lieferzeiten laut Wolt, Stand Oktober 2026): Montag bis Freitag 11–14 und 17–22 Uhr, Samstag 17–22 Uhr, Sonntag 11–22 Uhr
- Preisniveau: günstig bis mittel – Vorspeisen wie Samosa oder Pakora kosten 5,90–7,90 €
- Website: http://1060.natraj.at
Taste of India – Jhand & Nandha

Das „Taste of India“ ist ein gut besuchtes indisches Lokal in Wieden. Wenn man zu den Stoßzeiten einen Tisch haben möchte, dann zahlt es sich aus, vorher zu reservieren. Wenn man einen Tisch hat, dann bekommt man zu Beginn gleich Papadam (Linsen-Fladenbrot) mit Dip und indischen Gewürzen serviert. Das Lokal ist zwar etwas eng, aber es geht sich alles aus. Das Essen schmeckt gut, es ist jedoch nicht sehr würzig/scharf – hier wird es eher lind gehalten. Auch die Portionen sind nicht die größten, satt wird man aber. Natürlich wird auch hier genügend Vegetarisches geboten, was in der indischen Küche aber nicht schwer ist.
- StandortMargaretenstraße 34, 1040 Wien (Wieden) – das Lokal wird auch 2026 noch in aktuellen Wien-Guides empfohlen, beliebt ist der Schanigarten
- Öffnungszeitenlaut Online-Verzeichnissen unter der Woche mittags und abends geöffnet – die Angaben gehen vor allem beim Wochenende auseinander, ruft vor dem Besuch kurz an
- Preisniveaugünstig bis mittel
- Zweiter StandortDie Website taste-of-india.at führt aktuell das Taste of India in der Marxergasse 19, 1030 Wien. Dort gibt es Montag bis Freitag von 11:30 bis 14:30 Uhr ein Mittagsmenü mit Suppe, Hauptgericht, Reis und Brot um 10,90 €.
- Websitehttp://www.taste-of-india.at
Tawa Indisches Restaurant
Ich muss ehrlich sein, wir sind einige Male bei dem Restaurant vorbeigelaufen, bevor wir das erste Mal reingegangen sind. Wir finden, dass es nicht sehr einladend aussieht, denn die Hausmauer ist vollgepflastert mit Fotos von den Gerichten – und das lässt es von außen nicht sehr hochwertig aussehen.
Doch irgendwann entschieden wir uns doch mal, und es war eine super Entscheidung. Die Bedienung ist super freundlich und das Essen sehr gut – da sieht man mal wieder, dass man Dinge nicht von „außen“ beurteilen darf. Die Speisen werden auf Wunsch auch pikant oder scharf serviert. Als Vorspeise haben wir uns Samosas gegönnt, und als Hauptspeise (wieder mal) Mix Sabzi und Navratan Kashmiri Korma. Die Preise sind voll ok, also können wir euch das Tawa empfehlen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht total einladend ausschaut.
- StandortMargaretenstraße 102, 1050 Wien (Margareten)
- Öffnungszeitenlaut speisekarte.de meist ab 11 bzw. 12 Uhr bis 22 Uhr, Mittwoch und Sonntag Ruhetag – Reservierung nur telefonisch
- Preisniveaugünstig
Nirvana – the Indian Restaurant
Das Nirvana ist ein elegant eingerichtetes indisches Lokal im ersten Bezirk. Es bietet authentische indische Küche, modern angerichtet. Obwohl es in einer sehr guten Lage liegt, wird es von Touristen nicht extrem überflutet und man bekommt meist auch einen Tisch. Die Bedienung ist immer ziemlich schnell und das Preis-Leistungs-Verhältnis, vor allem für den 1. Bezirk, passt total. Ebenfalls einen Besuch wert.
- Standort: Rotenturmstraße 16–18, 1010 Wien (Innere Stadt), wenige Minuten vom Stephansplatz
- Öffnungszeiten (laut Website, Stand Oktober 2026): Montag bis Freitag 11:30–22 Uhr, Samstag und Sonntag 12–22 Uhr. Unter der Woche gibt es laut Falstaff außerdem von 9 bis 11 Uhr ein indisches Frühstück.
- Preisniveau: mittel – im Falstaff Restaurantguide 2026 mit 82 Punkten bewertet, wöchentlich wechselnde Mittagsmenüs
- Gut zu wissen: Das Nirvana gibt es seit 2006, ab 9 Personen bitte telefonisch reservieren
- Website: http://restaurant-nirvana.at
Weitere indische Restaurants in Wien
Diese Lokale haben wir selbst noch nicht getestet – sie werden aber in aktuellen Wien-Guides (z. B. 1000things, Juli 2026) empfohlen und stehen auf unserer Liste:
- In-DishSchwarzenbergstraße 8, 1010 Wien – traditionelle Küche modern interpretiert, dazu indisch inspirierte Cocktails
- Tulsi Hidden Indian KitchenFluchtgasse 1, 1090 Wien – klassische und kreative Gerichte, wechselndes Mittagsmenü und Thalis
- Zum MogulhofBurggasse 12, 1070 Wien – nordindische Klassiker aus dem Tandoor in prunkvollem Ambiente
- Spice of IndiaMargaretenstraße 49, 1040 Wien – schlicht, aber würzig, nur ein paar Häuser vom Taste of India entfernt
- Mach ma CurrySchopenhauerstraße 78, 1180 Wien – zwischen Beisl und Restaurant, Schärfe nach Wunsch
- Elefant & CastleNeubaugasse 45, 1070 Wien – kleines Curry-Lokal mit hausgemachter Currypaste, auch zum Mitnehmen
Was bestellen? Unsere Tipps für indisches Essen
- ThaliEin Teller mit mehreren kleinen Currys, Reis, Raita und Naan – perfekt, um sich durchzukosten.
- Paneer-GerichtePaneer ist ein indischer Frischkäse, etwa in Palak Paneer (mit Spinat) oder Matar Paneer (mit Erbsen).
- DalLinsencurry – Tarka Dal oder das cremige Dal Makhani sind meist vegetarisch und günstig.
- KormaMildes, cremiges Curry mit Nüssen – ideal für alle, die es nicht scharf mögen.
- NaanFladenbrot aus dem Tandoor, am besten mit Knoblauch.
- Mango LassiJoghurtgetränk, das die Schärfe gut abmildert.
Unser Tipp:
Unter der Woche sind die Mittagsmenüs die günstigste Möglichkeit, ein Lokal kennenzulernen – bei Nam Nam kostet das Mittagsmenü 10,50 €, im Taste of India in der Marxergasse 10,90 € inklusive Suppe, Reis und Brot. Wenn ihr Schärfe nicht gewohnt seid, bestellt erst mal „mild“ oder „pikant“ – „scharf“ ist in guten Lokalen wirklich scharf.
Indisch essen mit Kind
Indische Küche ist mit Kindern einfacher als gedacht – hier unsere recherchierten Tipps:
- Mild bestellen: Korma, Dal oder Butter-Gerichte gibt es fast überall mild – Naan und Reis gehen immer.
- Zum Teilen: Ein Thali oder mehrere kleine Vorspeisen wie Samosa und Pakora sind ideal zum Probieren.
- Draußen sitzen: Nam Nam hat einen Gastgarten im Innenhof, Taste of India einen beliebten Schanigarten – im Sommer entspannter mit Kleinkind.
- Früh kommen: Mittags oder am frühen Abend ist es ruhiger und das Essen kommt schneller.
- Getränk: Ein süßer Mango Lassi kommt bei Kindern meistens gut an.
Fragen & Antworten zu indischen Restaurants in Wien
Welches ist das beste indische Restaurant in Wien?
Unser Favorit ist das Nam Nam in der Webgasse im 6. Bezirk. Ebenfalls gerne gegessen haben wir im Natraj, Taste of India, Tawa und Nirvana.
Was kostet ein Essen beim Inder in Wien?
Vegetarische Currys kosten meist ab ca. 12,50 €, Fleischgerichte ca. 15–19 €. Mittagsmenüs gibt es oft schon um 10,50–11 €.
Wo gibt es gutes indisches Essen im 1. Bezirk?
Das Nirvana in der Rotenturmstraße 16–18 nahe dem Stephansplatz. Neu empfohlen wird auch das In-Dish in der Schwarzenbergstraße.
Gibt es Nam Nam noch?
Ja, der Stammstandort in der Webgasse 3 im 6. Bezirk hat geöffnet, Montag ist Ruhetag. Die früheren Filialen und das Deli führt Nam Nam auf seiner Website nicht mehr an.
Gibt es vegane indische Gerichte in Wien?
Ja, in fast jedem indischen Lokal. Im Nam Nam gibt es zum Beispiel ein eigenes Vegan Thali, viele Dal- und Gemüsecurrys sind ohnehin vegan.
Welche indischen Restaurants in Wien liefern?
Viele, zum Beispiel das Natraj – direkt oder über Lieferplattformen wie Wolt. Auch Taste of India hat eine eigene Online-Bestellung auf der Website.
Fazit
Wenn ihr auch indische Foodlover so wie wir seid, dann probiert euch einfach mal durch alle Restaurants durch, und schreibt uns, welches euer Favourite ist und was euch vielleicht nicht so gefällt oder schmeckt. Wir freuen uns auch immer über gute Empfehlungen – nicht nur in Wien, da wir überall gerne indisch essen gehen.
Ihr sucht noch einen guten Start in den Tag? Dann schaut euch unsere 9 besten Frühstückslokale in Wien an – und für einen Spaziergang nach dem Essen die schönsten Parks in Wien.




Ein super hilfreicher Artikel! In der Tat haben wir kaum so gut indisch essen können wie in Wien!
Vielen Dank für diese Übersicht von indischen Lokalen. Ehrlich gesagt, bin ich ein Fan von indischem Essen. Vegetarische Gerichte spielen in der indischen Küche eine bedeutende Rolle. Und da ich ein Vegetarier bin, sind indische Restaurants ein richtiger Ort für mich zum Essen.