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Business Class Upgrade: Gebot, Meilen & Status-Tricks

Aktualisiert im Oktober 2026: Upgrade-Möglichkeiten, das Miles & More Statussystem (Punkte statt Statusmeilen) und die Meilenregeln neu geprüft und ergänzt. Meinen Erfahrungsbericht zum Meilensammeln aus dem Jahr 2017 haben wir so gelassen, alle Fakten drumherum sind auf dem aktuellen Stand.

Fliegen in der Business Class ist euch zu teuer? Wir zeigen euch, wie ihr in nur kurzer Zeit diesen Luxus kostenlos genießen könnt!

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wozu dieses ganze Meilensammeln gut ist? Warum sollte ich mir überhaupt die Mühe machen? Ich schon … und Ende dieses Jahres kann ich per Business Class Flug nach Südafrika reisen. Wie ich das geschafft habe, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Dazu kommt heute ein Weg, der oft noch schneller nach vorne führt: das Business Class Upgrade. In diesem Guide erfährst du, wie Upgrade-Gebote funktionieren, wann sich ein Upgrade mit Meilen lohnt, was Status bringt und was am Check-in oder Gate möglich ist – und danach, wie ich damals meine Meilen gesammelt habe.

Kurzfassung: Business Class Upgrade

  • Upgrade-Gebot: Du bietest selbst einen Betrag (bei Austrian bis 49 Stunden vor Abflug), die Kreditkarte wird nur belastet, wenn das Upgrade bestätigt wird.
  • Upgrade zum Festpreis: Fixer Preis nach der Buchung, bei Austrian bis 48 Stunden vor Abflug.
  • Upgrade mit Meilen: Bei Austrian ab 10.000 Meilen, gebucht am Check-in-Schalter oder über das Miles & More Service-Team.
  • Upgrade mit Status: Senatoren und HON Circle Mitglieder bekommen Upgrade-eVoucher.
  • Last Minute: Beim Online-Check-in, am Schalter, am Gate oder an Bord nachfragen.
  • Nicht möglich: u. a. bei Festpreis-Upgrades für Prämientickets und bei Online-Upgrades mit Babys unter zwei Jahren (Austrian).

Business Class Upgrade: Diese Möglichkeiten gibt es

Ein Upgrade ist oft deutlich günstiger als ein Business-Ticket, weil die Airline freie Plätze vorne lieber verkauft als leer fliegen lässt. Am Beispiel von Austrian Airlines, die für Flüge von Austrian, Lufthansa, Swiss, Brussels, Air Dolomiti, Discover und Lufthansa City Airlines Upgrades anbietet, zeigen wir dir die Varianten. Bei vielen anderen Airlines funktioniert es ähnlich.

1. Upgrade per Gebot

Beim Upgrade-Angebot legst du nach der Buchung selbst fest, wie viel dir die Business Class wert ist – per Schieberegler unter „Meine Buchungen“. Technisch stecken bei vielen Airlines Dienstleister wie Plusgrade dahinter, deshalb sehen die Seiten oft ähnlich aus.

  • FristBei Austrian kannst du bis 49 Stunden vor Abflug bieten und dein Gebot bis dahin kostenlos ändern oder zurückziehen.
  • EntscheidungZwischen 49 und 48 Stunden vor Abflug erfährst du, ob dein Gebot angenommen wurde – dann ist es verbindlich.
  • BezahlungDeine Kreditkarte wird erst belastet, wenn das Upgrade bestätigt ist. Bei Ablehnung behältst du einfach deinen Sitz.
  • Für alleOnline-Upgrades gelten für alle Reisenden derselben Buchung.

Unser Tipp:

Das Mindestgebot hat selten Chancen, wenn der Flug gut gebucht ist. Überleg dir vorher, was dir das Upgrade wirklich wert ist – und vergleiche mit dem Festpreis-Upgrade. Ist der Unterschied klein, ist der fixe Preis die sichere Wahl.

2. Upgrade zum Festpreis

Manche Flüge bieten nach der Buchung ein Upgrade zu einem festen Preis an. Bei Austrian geht das bis 48 Stunden vor Abflug, bezahlt wird direkt online. Für Miles & More Prämientickets ist das Festpreis-Upgrade nicht möglich.

3. Upgrade mit Meilen

Mit Miles & More kannst du bezahlte Tickets von Lufthansa, Austrian, Swiss und Brussels Airlines mit Meilen upgraden – seit November 2021 grundsätzlich aus jeder Buchungsklasse. Prüfe trotzdem vorab die Bedingungen deines Tarifs. Die Meilenwerte sind fix und nicht von den dynamischen Prämienpreisen betroffen, die Miles & More 2025 eingeführt hat.

  • KostenBei Austrian ab 10.000 Meilen, auf der Langstrecke und aus günstigen Economy-Tarifen deutlich mehr. Die Meilen gelten pro Teilstrecke.
  • BuchungAm Check-in-Schalter am Flughafen oder über das Miles & More Service-Team – auf der Austrian-Website kannst du nicht mit Meilen zahlen.
  • Nicht möglichPrämientickets (Meilentickets) lassen sich nicht mit Meilen upgraden.

Wie du schnell genug Meilen zusammenbekommst, steht weiter unten – und in unserem Guide Business Class günstig fliegen, in dem wir Kreditkarten, Meilenprogramme, Sales und Fehlertarife vergleichen.

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4. Upgrade mit Status (eVoucher)

Senatoren und HON Circle Mitglieder bei Miles & More bekommen Upgrade-eVoucher. Je nach Strecke und Buchungsklasse brauchst du ein bis drei Voucher für ein Upgrade, zum Beispiel zwei für Economy auf Business.

Wichtig: Seit 2024 gibt es bei Miles & More keine Statusmeilen und Flugsegmente mehr, sondern ein Punktesystem. Für den Frequent Traveller Status brauchst du 650 Punkte (davon 325 Qualifying Points), für den Senator 2.000 Punkte (davon 1.000 Qualifying Points) und für den HON Circle 6.000 HON Circle Points – jeweils innerhalb eines Kalenderjahres. Die Punkte verfallen am 31. Dezember.

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5. Upgrade beim Check-in, am Gate oder an Bord

Sind vorne noch Plätze frei, bieten viele Airlines beim Online-Check-in (bei Austrian ab 47 Stunden vor Abflug) noch ein Upgrade an. Auch am Check-in-Schalter, am Gate oder direkt bei der Crew kannst du nachfragen. Ein Anspruch besteht nicht, aber freundlich fragen kostet nichts. Wie es uns damit ergangen ist, als wir am Gate in Frankfurt nur nach dem Preis gefragt haben, liest du in unserem Erlebnisbericht aus der Business Class des A380.

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6. Kostenloses Upgrade bei Überbuchung

Ist die Economy überbucht, setzen Airlines manchmal Gäste kostenlos in eine höhere Klasse. Planen kannst du das nicht. Die besten Chancen haben Vielflieger mit Status. Was du selbst tun kannst: Mitgliedsnummer in der Buchung hinterlegen, früh einchecken und freundlich bleiben.

Business Class Upgrade mit Baby oder Kleinkind

Wer mit Baby auf die Langstrecke geht, wünscht sich die Business Class besonders. Ein paar Regeln solltest du kennen – das sind unsere recherchierten Tipps:

  • Online-Upgrade: Bei Austrian ist das Upgrade über die Website bei Reisen mit Kleinkindern unter zwei Jahren nicht möglich. Wende dich in dem Fall an das Service Center.
  • Babybett: Lufthansa stellt auf der Langstrecke kostenlos ein Babybett (Bassinet) für Babys bis 8 Monate, 11 kg und 67 cm. Es ist begrenzt verfügbar – reserviere früh über das Service Center.
  • Babytarif: Babys unter zwei Jahren auf dem Schoß zahlen bei Lufthansa außerhalb Deutschlands 10 % des Erwachsenenpreises.
  • Kindersitz: Hat dein Kind einen eigenen Sitz, muss der Sitz bei Lufthansa nur mit dem Beckengurt befestigt werden – ISOFIX funktioniert an Bord nicht.

Mehr Tipps fürs Reisen mit Kind →

Mein Weg zum Business-Class-Flug: Meilen sammeln wie 2017

Ja, ich kenne das Gefühl nur zu gut. Ständig wird man von irgendwelchen Vielfliegerpartnerprogrammen zugespamt. Trotz meiner langen Fernbeziehung mit monatlichen Flügen habe ich erst spät mit dem Meilensammeln begonnen. Einfach weil ich keinen Sinn dahinter gesehen habe und mir das Eintragen und Heraussuchen meiner Vielfliegernummer zu mühsam war. Das hat sich Anfang letzten Jahres geändert.

Unser Tipp

Inspiration und Tipps für eure Reise könnt ihr euch bei vielen verschiedenen Reiseblogs & Reisebloggern holen.

Mit der früheren Fernbeziehung wohne ich nun zusammen. Richtig zum Meilensammler bin ich erst vor gut 1 ½ Jahren geworden. Beruflich fliege ich ungefähr vier- bis fünfmal im Jahr. Hinzu kommen eine Handvoll Besuche meiner Heimat und zwei bis drei Urlaube. In Summe also rund 24–30 Flüge im Jahr. Da ich immer das günstigste Flugticket buche, bekomme ich nur sehr wenige Meilen für die jeweiligen Flüge. Rund 200–300 Meilenpunkte sind die Regel.
Ihr könntet euch fragen: „30 Flüge x 300 Meilen?! Das sind ja nur 9.000 Meilenpunkte pro Jahr. Wie zum Henker soll man sich damit nach 1 ½ Jahren einen Business Class Flug nach Südafrika leisten können?!“

Die Frage ist nicht unberechtigt. Ein Business Class Flug startet bei den Meilenschnäppchen-Angeboten bei Miles & More bei 25.000 Meilen. Und das nur bei Kurzstrecken. Langstreckenflüge liegen zwischen 55.000 und 70.000 Meilen. Mit mageren 9.000 Meilen pro Jahr würde ich für einen Business Class Langstreckenflug mindestens 6 Jahre benötigen.

Stand 2017: Diese Meilenwerte gelten so nicht mehr. Seit Juni 2025 kosten Prämienflüge bei Lufthansa, Austrian und Swiss je nach Termin und Nachfrage unterschiedlich viele Meilen.

Doch mit einigen Tricks kommt ihr deutlich schneller zum Ziel.

Und so geht’s:

1. Entscheidet euch für das für euch beste Vielfliegerprogramm

Um Meilen sammeln zu können, müsst ihr euch einem Vielflieger- oder Meilensammel-Programm anschließen. Pauschal gibt es da nicht das Falsche und das Richtige. Wichtig ist, dass ihr euch für das Programm entscheidet, welches ihr am häufigsten in Anspruch nehmen könnt. Zum Beispiel sollte ich mich nicht für das topbonus-Programm von Air Berlin und Co. entscheiden, wenn ich zu 98 % mit Austrian Airlines und Lufthansa fliege. Dann sollte ich doch besser das Miles & More Programm wählen. Achtet aber darauf, wie ihr bei diesen Programmen sonst noch zu Meilen kommt.

Heute: Air Berlin und topbonus gibt es nicht mehr. Für Reisende aus Deutschland und Österreich sind heute vor allem Miles & More, Flying Blue (Air France/KLM) und Avios (British Airways, Iberia, Qatar Airways) interessant.

2. Versucht, schnell ein Status Upgrade zu erhalten

Ich kann jetzt nur vom Miles & More Programm sprechen, aber ich denke, die anderen Programme sind ähnlich aufgebaut. Wenn eine gewisse Anzahl an Flügen (30 bei Miles & More) innerhalb eines Jahres erreicht wurde, dann erhält man ein Status Update. Das ist wichtig, denn damit können eure Meilen nicht mehr so schnell verfallen und ihr könnt in Ruhe sammeln. Außerdem bekommt ihr einen zusätzlichen Meilenbonus zu euren normalen Flügen dazu. Um dieses Status Upgrade zu erreichen, sind bei Miles & More mindestens 30 Flugsegmente oder aber 35.000 Statusmeilen notwendig. Glaubt mir, die 30 Flugsegmente sind weitaus einfacher zu erreichen als die 35.000 Statusmeilen.

Heute: Seit 2024 zählt Miles & More Punkte statt Segmente und Statusmeilen – für den Frequent Traveller brauchst du 650 Punkte im Kalenderjahr. Meilen schützen heute vor allem Status oder eine Miles & More Blue- bzw. Gold-Kreditkarte vor dem Verfall, ansonsten verfallen sie nach 36 Monaten.

3. Ab jetzt immer mit Partnern eures Vielfliegerprogramms reisen

Dieser Punkt ist eigentlich logisch. Ihr solltet ab sofort immer versuchen, mit einer Airline zu fliegen, die ein Partner in eurem Vielfliegerprogramm ist. Solltet ihr also auf der Suche nach einem Flug sein und zwei ungefähr gleich teure Flüge, aber mit unterschiedlichen Airlines, angeboten werden, dann entscheidet ihr euch natürlich für die Airline, die in eurem Partnerprogramm ist. Ich denke, ich muss nicht erwähnen, dass ihr ab sofort immer eure Mitgliedsnummer bei den Flügen eintragt, um sowohl Meilen als auch Flugsegmente sammeln zu können 😉

+ 8.000 Meilen/Jahr

4. Hotels – der absolute Meilenboost

Ich habe erst vor Kurzem entdeckt, dass durch Hotels sehr, sehr viele zusätzliche Meilen gesammelt werden können. Es haben sich wirklich viele Hotels den Vielfliegerprogrammen der Airlines angeschlossen. Diese können meist direkt über die Seite des Programms gebucht werden. Und da sind teilweise echt Meilen-Hammer dabei. Wir fliegen nächste Woche nach Nizza und haben zum ersten Mal über die Miles & More Seite ein Hotel gebucht. Und das war sicher nicht das letzte Mal. Wir haben für das Hotel gleich viel wie bei Booking.com und Co. bezahlt, bekommen aber ganze 11.000 Prämienmeilen gutgeschrieben. Und das für nur fünf Übernachtungen. Je teurer das Hotel, desto höher ist meist der Meilenbonus. Ein Hotel hat 160.000 Meilen für 5 Nächte in ihrem Hotel angeboten. Allerdings lag der Preis auch bei 4.000 €. Doch selbst das ist im Grunde genommen ein guter Deal. Ich zahle zwar viel zu viel für so ein Hotel (das war ein stinknormales 4-Sterne-Hotel), doch mit 160.000 Meilen bekomme ich gleich Business Class Flüge für 2 Personen dazu.

Hotels können also ein Wahnsinns-Meilenboost sein!

+ 20.000 Meilen/Jahr

5. Mietwagen – kleine Meilen zum Mitnehmen

Mit Mietwagen habe ich bisher noch keine Erfahrungen gemacht, aber hier kann man sich das ein oder andere Meilchen hinzuverdienen. Ihr seht, selbst ich nutze noch nicht jede Meilen-Quelle und habe mein Ziel fast erreicht. Bei dem, was ich bisher gesehen habe, lassen sich auch hier rund 1.000–2.000 Meilen pro Buchung verdienen. Und das Wichtigste ist: Die Preise sind genau gleich, als wenn ihr es nicht über das Meilenprogramm buchen würdet! Kein Mehraufwand, keine Mehrkosten. Meilen geschenkt!

+ 2.000 Meilen/Jahr

6. Kreditkarte – Kleinvieh macht auch Mist

Diesen Punkt muss jeder für sich entscheiden. Wenn ihr viel mit der Kreditkarte bezahlt, dann kann es sich durchaus lohnen. Bei meinem jetzigen Programm erhalte ich pro getätigtem Euro Umsatz eine halbe Meile. Sprich bei 1.000 € Ausgaben über die Kreditkarte erhalte ich 500 Meilen. Nicht viel, aber sind über das Jahr auch 6.000 Meilen! Allerdings zahlt man eine gewisse Gebühr für solche Karten. Bei mir liegen die Kosten bei 80 €. Wie gesagt, muss das jeder für sich entscheiden, aber man profitiert auch von weiteren Leistungen wie Reiserücktritts- oder Reiseunfallversicherungen.

Heute: Die Miles & More Blue kostet in Deutschland 66 € im Jahr und sammelt weiterhin 1 Meile je 2 €. In Österreich sammelt die Austrian Miles & More Premiumcard 1 Meile je 1,50 € (237,60 € im Jahr). Mehr dazu in unserem Vergleich der Kreditkarten für Reisen.

+ 6.000 Meilen/Jahr

7. Nutzt auch die kleinen Angebote

Viele Vielfliegerprogramme haben Abo-Aktionen. Ihr könnt ein Zeitschriften- oder ein Zeitungsabo abschließen und erhaltet dadurch nicht wenige Meilen. Wenn ihr also ohnehin vorhattet, ein Zeitungs- oder Zeitschriftenabo abzuschließen, dann schaut vorher, ob euer Vielfliegerpartner vielleicht gerade etwas anbietet.

+ 3.000 Meilen/Jahr

8. Zwischenstopps helfen euch nicht nur beim Status Upgrade

Dieser Punkt ist für zwei Dinge hilfreich. Erstens, um Flugsegmente zu sammeln, damit ein Status Upgrade erreicht wird. Zweitens, um zusätzliche Meilen zu sammeln. Es ist sicher nicht für jeden was und die meisten von euch fliegen am liebsten nonstop. Mir geht es nicht anders, aber gerade um ein Status Upgrade zu bekommen oder zu behalten, ist dieser Punkt sehr wichtig. Die Flüge mit Zwischenstopp sind meistens sogar günstiger und dauern nur unwesentlich länger. Solltet ihr also mal nicht im Stress sein und noch ein paar Flugsegmente benötigen, kann euch das ohne Mehrkosten weiterhelfen.

Natürlich werden auch hierdurch wieder zusätzliche Meilen gesammelt.

Ergänzung – Status-/Prämienmeilen

Bei Miles & More ist es wichtig, Status- und Prämienmeilen zu trennen. Prämienmeilen können für Flüge usw. eingelöst werden. Statusmeilen sind lediglich für euren Status wichtig und helfen euch, einen besseren Status zu erreichen.
Wichtig ist: Statusmeilen erhaltet ihr ausschließlich über die Flüge. Hotelbuchungen, Kreditkarten oder Autovermietungen bringen lediglich Prämienmeilen!

Heute: Statusmeilen wurden 2024 durch Punkte ersetzt. Das Prinzip ist aber gleich geblieben – für den Status zählen vor allem Flüge, Hotel, Mietwagen und Kreditkarte bringen in erster Linie Prämienmeilen.

Ergebnis – 40.000 Meilen in nur einem Jahr!

Jetzt rechnen wir das Ganze mal zusammen

  • Flüge10.000 Meilen/Jahr
  • Hotels20.000 Meilen/Jahr
  • Mietwagen2.000 Meilen/Jahr
  • Kreditkarte6.000 Meilen/Jahr
  • Zusatzangebote3.000 Meilen/Jahr

Summe: 40.000 Meilen/Jahr

Wahnsinn! Mit der richtigen Strategie lässt sich viel erreichen. Nach zwei Jahren habt ihr 80.000 Meilen gesammelt und könnt euch locker einen Business Class Flug nach Seattle oder Seoul leisten.

Sicher treffen diese Angaben nicht auf jeden zu. Sicherlich wird es auch jemand, der nur einmal im Jahr fliegt, nicht zu einem Statusupgrade schaffen. Allerdings ist es doch leichter, als vielleicht viele von euch und auch ich gedacht hatten.

Zusatz: Versucht wirklich, das Meilenschnäppchen-Angebot zu nutzen. Bei Miles & More gibt es regelmäßig neue Flüge zum ermäßigten Meilenpreis. So zahlt ihr für einen Flug in der Business Class statt 105.000 Meilen nur 70.000. Wenn ihr Economy fliegt, kommt ihr natürlich noch günstiger weg. Nach Los Angeles kommt ihr in der Economy Class schon für 30.000 Meilen. Dafür müsst ihr nicht mal ein Jahr sparen 😉

Wichtig:

Die Meilenschnäppchen gibt es bei Lufthansa, Austrian und Swiss seit 3. Juni 2025 nicht mehr, stattdessen veröffentlicht Miles & More „Award Flight Deals“. Mit 80.000 Meilen ist ein Business-Prämienflug auf der Langstrecke heute deutlich schwerer zu bekommen – ein Upgrade mit Meilen auf einen bezahlten Flug ist oft die bessere Verwendung. Welche Programme heute noch Rabatte auf Prämienflüge geben, liest du in unserem Guide Business Class günstig fliegen.

Häufige Fragen zum Business Class Upgrade

Wie bekomme ich ein Business Class Upgrade?

Am häufigsten per Upgrade-Gebot oder Festpreis-Upgrade nach der Buchung, mit Meilen, mit Status-eVouchern oder kurzfristig beim Check-in und am Gate. Ein kostenloses Upgrade bei Überbuchung ist dagegen Glückssache.

Wie funktioniert ein Upgrade-Gebot?

Du bietest nach der Buchung einen selbst gewählten Betrag. Bei Austrian geht das bis 49 Stunden vor Abflug, kurz danach erfährst du, ob das Gebot angenommen wurde. Bis dahin kannst du es kostenlos ändern oder zurückziehen.

Wird die Kreditkarte belastet, wenn das Gebot abgelehnt wird?

Nein. Bei Austrian wird die Kreditkarte erst belastet, wenn das Upgrade bestätigt ist. Wird das Gebot abgelehnt, behältst du deinen ursprünglichen Sitzplatz.

Wie viele Meilen braucht man für ein Upgrade?

Bei Austrian geht es ab 10.000 Meilen los. Auf der Langstrecke und aus günstigen Economy-Tarifen brauchst du deutlich mehr. Die Meilenwerte sind fix und gelten pro Teilstrecke.

Kann man einen Prämienflug upgraden?

Mit Meilen in der Regel nicht, und auch das Festpreis-Upgrade ist bei Miles & More Prämientickets ausgeschlossen. Wer Business fliegen will, bucht den Prämienflug am besten gleich in der Business Class.

Lohnt es sich, am Gate nach einem Upgrade zu fragen?

Fragen kostet nichts. Sind vorne noch Plätze frei, bieten Airlines am Schalter, am Gate oder an Bord oft noch ein Upgrade an – manchmal günstiger als vorab. Ein Anspruch besteht aber nicht.

Kann ich mit Baby ein Business Class Upgrade buchen?

Bei Austrian nicht über die Website, wenn ein Kleinkind unter zwei Jahren mitreist. Wende dich dann an das Service Center und reserviere auf der Langstrecke früh ein Babybett.

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Beitrag etwas weiterhelfen. Vielleicht habt ihr noch weitere Tipps. Teilt sie mit uns in den Kommentaren 😉

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Sabrina, Max & Finn

Seit 2017 schreiben wir hier über unsere Reisen – heute zu dritt, mit echten Kosten und ehrlichen Eindrücken.

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2 Kommentare

    1. Hallo Paul,
      ja ich hätte es bis vor einem Jahr auch nicht erwartet.
      Aber es lohnt sich aufjedenfall. Gerade wenn man sowieso viel unterwegs ist 😉
      Lg Max

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