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Weltreise

Business Class günstig fliegen: Meilen, Sales & Fehlertarife

Business zum Ecomomy Preis fliegen

Aktualisiert im Oktober 2026: Miles & More hat 2025 die Prämienflüge umgestellt, Flying Blue und Avios haben neue Regeln – wir haben alle Methoden neu geprüft und ergänzt. Unsere Meilen haben wir 2018 für unsere Weltreise gesammelt – unsere Erlebnisse und Zahlen von damals haben wir so gelassen, alle Fakten drumherum sind auf dem aktuellen Stand.

Auf einer Weltreise wird in der Regel versucht, möglichst günstig zu reisen. So wird meist auch bei den Flügen gespart. Das versuchen wir natürlich auch, allerdings fliegen wir trotzdem drei Langstreckenflüge in der Business Class! Warum? Weil es nur ein wenig teurer ist, als der günstigste Flug in der Economy Class.

Wie das funktioniert, erklären wir euch Schritt für Schritt in diesem Beitrag! Zuerst zeigen wir euch, wie wir es damals gemacht haben, danach, welche Wege in die günstige Business Class heute funktionieren: Meilen über Kreditkarten, das passende Vielfliegerprogramm, Award-Sales, Business-Class-Sales und Fehlertarife.

Kurzfassung: Business Class günstig fliegen

  • Größter Hebel: Meilen sammeln und als Prämienflug einlösen – gesammelt wird vor allem über Kreditkarten und Partner, nicht übers Fliegen.
  • Programme für Deutschland und Österreich: Miles & More (Lufthansa, Austrian, Swiss), Flying Blue (Air France, KLM) und Avios (British Airways, Iberia, Qatar Airways).
  • Wichtig seit Juni 2025: Bei Lufthansa, Austrian und Swiss kosten Prämienflüge dynamisch viele Meilen, die klassischen Meilenschnäppchen gibt es dort nicht mehr.
  • Nebenkosten: Steuern, Gebühren und Zuschläge zahlst du immer bar – bei Miles & More für Business in die USA und zurück rund 1.000 €.
  • Ohne Meilen: Business-Class-Sales, Fehlertarife und flexible Abflughäfen.
  • Schon gebucht? Dann ist ein Business Class Upgrade oft der günstigere Weg.

Business Class zum Economy Preis – Meilen machen’s möglich

Jeder hat wohl schon mal von den Kundenbindungsprogrammen der Fluggesellschaften gehört. Im deutschsprachigen Raum gehört das Miles & More Programm der Lufthansa zu den bekanntesten. Dadurch lassen sich nicht nur bei Lufthansa, sondern ebenso bei vielen Partnern wie Austrian Airlines, Singapore Airlines, SAS uvm. Meilen sammeln.

Und das ist die vorherrschende Meinung: „Meilen kann ich nur durch Fliegen sammeln“ – Falsch!

Natürlich stimmt es, dass durch Flüge Meilen gesammelt werden können. Allerdings wird es unter normalen Umständen ewig dauern, bis durch diese Methode ein Langstreckenflug in der Business Class gebucht werden kann.

Also muss es da noch etwas anderes geben. Richtig – es gibt sogar sehr viele Möglichkeiten! Aber dazu später.

Wir haben 372.000 Meilen in 2 Monaten gesammelt!

Wir haben es geschafft, innerhalb von nur wenigen Wochen mehr als 300.000 Meilen zu sammeln. Ein Wahnsinn und ich hätte es nie geglaubt, dass das so einfach geht.

Für unsere Reise haben wir drei Langstreckenflüge geplant:

  • Wien → Kuala Lumpur (67.000 Meilen p. P.)
  • Bangkok → Auckland (55.000 Meilen p. P.)
  • ??? → zurück nach Wien (67.000 Meilen p. P.)

In Summe benötigen wir also 189.000 Meilen p. P. oder 378.000 Meilen zusammen.

Sportlich, wenn man überlegt, dass wir nur durch Fliegen und Meilen via Kreditkarte sammeln in den letzten zwei Jahren nur 80.000 Meilen gesammelt haben.

Wie haben wir es also geschafft, in nur 2 Monaten weitere 300.000 Meilen zu sammeln?

So haben wir 2018 150.000 Meilen pro Person gesammelt

Wichtig:

Die folgenden Angebote und Meilenwerte stammen aus unserer Sammelphase 2018. Viele davon gibt es so nicht mehr (Starwood, das damalige DKB-Angebot, die Meilenschnäppchen bei Lufthansa). Wir haben den Weg trotzdem so gelassen, weil das Prinzip gleich bleibt – was heute funktioniert, liest du weiter unten bei den Methoden für heute.

Nochmal vorweg, ihr müsst KEIN Vielflieger sein, um das zu schaffen. Meldet euch lediglich für das Miles & More Programm der Lufthansa an.

Ihr startet also mit 0 Meilen bzw. bekommt ihr sofort 500 Meilen, wenn ihr euch die App runterladet. Hurra, nur noch 149.500 Meilen bis zum Ziel 😉

Aber jetzt kommen die großen Meilen-Brocken!

Mit Zeitschriften-Abos 100.000 Meilen sammeln

Als Erstes sucht ihr auf der Miles & More Seite unter „Meilen sammeln“ den „Abonnements & Bücher“ Bereich auf.

Hier seht ihr alle Angebote, durch die ihr Meilen sammeln könnt.

Achtung: Die Angebote ändern sich schnell!

Als wir die Meilen gesammelt haben, waren folgende zwei Abonnements interessant:

  1. 60.000 Meilen „Die Welt“ Abo für 720 €
  2. 40.000 Meilen „F.A.Z.“ Abo für 560 €

Das sind 100.000 Meilen auf einen Schlag.

Beachte: Das Welt Abo gilt nur für deutsche Adressen. Als Österreicher bräuchtest du also eine Person, an deren Adresse du die Zeitungen schicken lassen kannst.

Damit habt ihr bereits 66,66 % eurer 150.000 Meilen erreicht. Fehlen noch 50.000.

Ob es Abo-Angebote in dieser Größenordnung heute noch gibt, schwankt stark – schaut direkt im Bereich „Meilen sammeln“ bei Miles & More nach, bevor ihr damit plant.

Weitere 50.000 Meilen durch Starwood Points und Kreditkarten

Die restlichen 50.000 Meilen sind ebenfalls schnell gesammelt. Meldet euch bei Starwood Hotels an und kauft StarPoints. Beachtet jedoch: Das ist eine eher teurere Variante im Gegensatz zu den Zeitschriften-Abos. Ihr könnt auch nur maximal 30.000 Punkte kaufen und in 35.000 Meilen umwandeln. Achtet allerdings darauf, dass ihr die StarPoints nur bei den Aktionen kauft. Hier gibt es teilweise bis zu 50 % Rabatt.

Heute: Starwood ist inzwischen im Marriott-Programm Marriott Bonvoy aufgegangen. Bonvoy-Punkte lassen sich zum Beispiel im Verhältnis 3:1 in Avios umwandeln – mit 5.000 Avios Bonus je 60.000 Punkte.

Als Nächstes legt ihr euch die kostenlose Kreditkarte von der DKB Bank zu. Als Bonus bekommt ihr für die Anmeldung schon mal 5.000 Meilen. Jetzt lasst einfach euer monatliches Gehalt auf das DKB Konto und erhaltet weitere 5.000 Meilen. Werbt ihr zusätzlich noch Freunde, wie gesagt, das DKB Konto ist kostenlos, erhaltet ihr pro Freund weitere 5.000 Meilen.

Heute: Dieses DKB-Meilenangebot gibt es nicht mehr. Die offiziellen Miles & More Kreditkarten in Deutschland gibt inzwischen die Deutsche Bank aus – mehr dazu unten.

Also zusammengefasst:

  1. 35.000 Meilen durch Starwood Points für 580 € (nur mit Rabatt kaufen)
  2. 15.000 Meilen durch das DKB Konto

Ihr erhaltet damit sehr schnell weitere 50.000 Meilen!

ABER … „Jetzt zahle ich ja 1.860 € für 150.000 Meilen. Da ist Economy weit günstiger!“

Das ist richtig, es ist teuer, ABER …

würdet ihr jetzt wie wir One-Way fliegen, könntet ihr mit den 150.000 Meilen fast drei Flüge machen. Ein Hin- und Rückflug nach Asien kostet „nur“ 134.000 Meilen. Ihr hättet also noch 16.000 Meilen übrig oder aber ihr spart euch die Starwood Meilen. Damit kommt ihr auf 115.000 Meilen für 1.280 €.

Ja, immer noch teuer, aber für einen Business Class Flug wäre das schon ziemlich günstig.

Es geht noch günstiger!

Geht auf die Miles & More Seite unter „Meilen einlösen“ auf „Meilenschnäppchen“.

Hier könnt ihr zwischen den aktuellen Flugangeboten wählen. Ihr zahlt nur die Hälfte eurer Meilen. Ein Langstreckenflug hin und zurück nach Kuala Lumpur würde jetzt 67.000 Meilen statt 134.000 Meilen kosten!

Beispiel: Aktuell sind viele Meilenschnäppchen in die USA verfügbar. Hier zahlt ihr 55.000 Meilen! Bedeutet, ihr könntet für eure 115.000 Meilen gleich zwei Mal in der Business Class in die USA fliegen!

Das sind nur noch 640 € pro Hin- und Rückflug!

Wir können uns noch erinnern, dass wir 1.100 € pro Person für einen Economy Flug von Düsseldorf nach Los Angeles gezahlt haben.

Wichtig:

Die Meilenschnäppchen gibt es bei Lufthansa, Austrian, Swiss und Lufthansa City Airlines seit 3. Juni 2025 nicht mehr. Stattdessen veröffentlicht Miles & More unregelmäßig „Award Flight Deals“ mit reduzierten Meilenpreisen. Bei Partnern wie Brussels Airlines, LOT, Eurowings, Discover, Air Dolomiti, Croatia und Luxair gibt es weiterhin Meilenschnäppchen.

Zusätzliche Steuern und Gebühren beachten!

Leider werden durch die Meilen nicht sämtliche Kosten abgedeckt. Zu jedem Flug kommen weitere Flughafensteuern hinzu. Diese können ziemlich heftig (400 € pro Flug) ausfallen. Also schaut vorher genau, was euch der Flug zusätzlich kostet.

Wir zahlen beispielsweise für unseren Flug von Bangkok nach Auckland 55.000 Meilen pro Person, müssen aber weitere 45 € pro Person für Flughafensteuern zahlen. Das ist allerdings sehr günstig. Für unseren Flug von Wien nach Kuala Lumpur zahlen wir ganze 300 € pro Person! Das zieht die Kosten für die Flüge stark nach oben.

Heute rechnest du eher mit mehr: Laut Business Traveller fallen bei Miles & More für ein Business-Prämienticket in die USA und zurück rund 1.000 bis 1.050 € an Steuern, Gebühren und Zuschlägen an. Seit Juni 2025 kannst du diese auch nicht mehr mit Meilen bezahlen.

Business Class zum Economy Preis
Business Class zum Economy Preis

Zusammengefasst

Es ist wirklich möglich, zum Economy Preis in der Business Class zu fliegen. Mit unseren bereits bestehenden Meilen zahlen wir umgerechnet rund 600 € (ohne Steuern) für sechs Flüge (One-Way).

  1. FlugWien → Kuala Lumpur: 67.000 Meilen (One-Way Economy: 400 €)
  2. FlugBangkok → Auckland: 55.000 Meilen (One-Way Economy: 400 €)
  3. Flug??? → Wien: 67.000 Meilen (One-Way Economy: 400 €)

Kosten Business: 189.000 Meilen (1.800 € umgerechnet)
Kosten Economy: 1.200 €

Also ja, wir zahlen etwas mehr für die Flüge, allerdings ist es uns das vollkommen wert. Für drei Langstreckenflüge zahlen wir ca. 1.600 € und fliegen dabei äußerst komfortabel.

Nutzt ihr allerdings die Meilenschnäppchen-Angebote, könnt ihr das Ganze halbieren. Für unsere 189.000 Meilen, umgerechnet 1.600 €, könnten wir ganze drei Hin- und Rückflüge buchen!

Business Class günstig fliegen: Diese Methoden funktionieren heute

Seit unserer Weltreise hat sich in der Meilenwelt viel getan. Das Prinzip „Meilen am Boden sammeln, in der Luft einlösen“ funktioniert aber weiterhin. Das sind die Wege, die du heute kennen solltest:

1. Meilen mit der Kreditkarte sammeln

Die Kreditkarte ist heute der wichtigste Meilenmotor, weil jeder Einkauf zählt. Wichtig: Die Angebote unterscheiden sich stark zwischen Deutschland und Österreich.

Deutschland:

  • Miles & More Blue (Deutsche Bank)66 € im Jahr, 1 Meile je 2 € Umsatz.
  • Miles & More Gold (Deutsche Bank)138 € im Jahr, 1 Meile je 2 € Umsatz, dafür Extras wie Lounge-Gutscheine; als Aktion bis 30.11.2026 gibt es 20.000 Meilen Willkommensbonus.
  • Business-VariantenBlue und Gold Business sammeln 1 Meile je 1 €.
  • MeilenschutzSolange du eine Blue- oder Gold-Karte hast, verfallen deine Meilen nicht. Die kostenlose MyFlex-Karte bietet diesen Schutz nicht.

Österreich:

  • Austrian Miles & More Premiumcard (Erste Bank und Sparkasse): 237,60 € im Jahr, 1 Meile je 1,50 €.
  • American Express Gold und Platinum: Membership-Rewards-Punkte, mit Zusatzoption bis zu 1,2 Meilen je 1 €. Umwandelbar zu Flying Blue, British Airways Club, Iberia Club, Qatar Airways, Emirates und SAS – aber nicht zu Miles & More.
  • Diners Club: Je nach Karte 0,5 bis 1 Miles & More Meile je 1 €, teils mit Umwandlungsgebühr.

Welche Karten wir auf Reisen selbst einpacken und worauf es bei Gebühren im Ausland ankommt, liest du in unserem Vergleich der besten Kreditkarten für Reisen.

2. Das passende Meilenprogramm wählen

Nicht jedes Programm passt zu jedem Ziel. Ein kurzer Überblick über die drei Programme, die für Reisende aus Deutschland und Österreich am wichtigsten sind:

  • Miles & More: Seit 3. Juni 2025 gibt es für Prämienflüge bei Lufthansa, Austrian und Swiss keine feste Tabelle mehr. Die Meilen hängen von Tarif, Strecke, Abflughafen, Reise- und Buchungszeitpunkt ab – Ferienzeiten sind teurer, frühe Buchung außerhalb der Saison günstiger. Für Partnerairlines gilt weiter eine feste Tabelle, die in der Business Class aber teurer wurde (z. B. Europa–Südostasien 200.000 statt 142.000 Meilen). Meilen verfallen nach 36 Monaten, außer du hast Status oder eine Blue-/Gold-Kreditkarte.
  • Flying Blue (Air France, KLM): Jeden Monat gibt es „Promo Rewards“ mit Rabatt auf ausgewählte Prämienflüge – im Oktober 2026 zum Beispiel 25 % und Business ab 45.000 Meilen pro Strecke. Seit 4. Mai 2026 gilt: Alle Meilen bleiben 24 Monate gültig, jede Sammelaktivität verlängert das ganze Konto.
  • Avios (British Airways, Iberia, Qatar Airways, Aer Lingus, Finnair): Avios lassen sich kostenlos zwischen diesen Programmen verschieben. Iberia startet immer wieder Award-Sales mit 10 bis 30 % Rabatt auf Prämienflüge ab bzw. nach Madrid – Steuern und Zuschläge sind dabei aber nicht rabattiert.

Unser Tipp:

Sammle nicht wahllos in allen Programmen. Konzentriere dich auf ein bis zwei Programme, die zu deinen Zielen und deiner Kreditkarte passen – sonst hast du am Ende überall ein paar tausend Meilen, aber nirgends genug für einen Business-Flug.

3. Award-Sales und Deals nutzen

Was früher die Meilenschnäppchen waren, sind heute die Rabattaktionen der Programme: „Award Flight Deals“ bei Miles & More, die monatlichen Promo Rewards bei Flying Blue und die Award-Sales von Iberia. Sie sind oft kurzfristig, gelten nur für bestimmte Strecken und Reisezeiträume. Wer flexibel ist und schnell bucht, spart hier am meisten Meilen.

4. Business-Class-Sales und flexible Abflughäfen

Auch ganz ohne Meilen kann die Business Class erschwinglich sein. Viele Airlines starten regelmäßig Sales, bei denen Business-Tickets deutlich günstiger sind als sonst. Ein paar Tricks helfen:

  • Preisalarm setzenIn Flugsuchmaschinen kannst du für deine Strecke einen Preisalarm einrichten und wirst informiert, wenn der Preis fällt.
  • Abflughafen vergleichenDie Preise unterscheiden sich je nach Abflughafen teils stark – vergleiche zum Beispiel Wien, München, Frankfurt und Zürich. Rechne aber Anreise und Zeit mit ein.
  • Flexibel bei den DatenEin, zwei Tage früher oder später machen oft viel aus, Ferienzeiten sind fast immer teurer.

5. Fehlertarife (Error Fares)

Ab und zu veröffentlichen Airlines oder Buchungsportale versehentlich falsche Preise – etwa durch Währungs- oder Eingabefehler. Dann kann ein Business-Ticket plötzlich zum Economy-Preis oder darunter zu haben sein. Solche Fehlertarife sind meist nur wenige Stunden buchbar.

  • FindenDeal-Portale und Newsletter, die sich auf Flugschnäppchen spezialisiert haben, melden Fehlertarife meist zuerst.
  • Schnell buchenBei einem echten Fehlertarif zählt jede Minute.
  • Erst abwarten, dann planenDie Airline kann einen offensichtlichen Preisfehler unter Umständen stornieren. Buche Hotels oder Anschlussflüge daher erst, wenn dein Ticket ausgestellt ist und einige Tage Ruhe herrscht – oder nur mit kostenloser Stornierung.

6. Upgrade statt Business-Ticket

Du hast schon einen Economy-Flug gebucht? Dann kann ein Upgrade per Gebot, mit Meilen oder am Check-in der günstigste Weg nach vorne sein. Wie das genau funktioniert, erklären wir in unserem Guide zum Business Class Upgrade. Und wie es sich anfühlt, wenn man plötzlich am Gate zwei Business-Tickets in der Hand hält, liest du in unserem Erlebnisbericht aus der Business Class.

Was ihr dabei beachten solltet!

Natürlich gibt es hier und da Einschränkungen und das ein oder andere sollte beachtet werden.

  1. Zu den gebuchten Meilenflügen kommen zusätzlich Steuern, Gebühren und Zuschläge hinzu – bar zu zahlen.
  2. Award-Sales und Promo Rewards gelten nur für einen bestimmten Zeitraum.
  3. Die Sammelangebote der Programme variieren von Monat zu Monat.
  4. Abos und Kreditkarten variieren von Land zu Land.
  5. Prämiensitze sind pro Flug begrenzt – je früher du buchst, desto größer die Auswahl.

Was kostet euch die Reise? Wenn die Flüge über Meilen gedeckt sind, bleibt der Rest der Reise. Rechnet euer Budget mit unserem Reisekosten-Rechner aus.

Und SO könnt ihr dauerhaft Meilen sammeln

Ihr solltet in Zukunft darauf achten, auch weitere Möglichkeiten zum Meilensammeln zu nutzen. Natürlich solltet ihr jetzt bei all euren Flügen eure Miles & More Nummer angeben. Aber es gibt noch zusätzliche Möglichkeiten:

  1. Miles & More Kreditkarte nutzen (für jeden ausgegebenen € gibt es 0,5 Meilen – bei den privaten Karten in Deutschland gilt das bis heute)
  2. Bucht Leihwagen über Miles & More (auch hier gibt es teils interessante Angebote)
  3. Bucht eure Hotels über Miles & More! (Wir haben in Nizza ein Hotel über Miles & More gebucht und ganze 12.000 Meilen gutgeschrieben bekommen. Das Hotel hätte bei Booking genau das Gleiche gekostet!)
  4. Über Booking könnt ihr ebenfalls Meilen sammeln! (geht nur über den Miles & More Link: Booking mit Miles & More)

Es gibt also genug Möglichkeiten 😉

Häufige Fragen zur günstigen Business Class

Kann man wirklich zum Economy-Preis Business Class fliegen?

Ja, aber selten mit Geld allein. Am häufigsten klappt es mit Meilen, die du über Kreditkarten und Partner sammelst, mit Business-Class-Sales oder mit einem Fehlertarif. Rechne bei Prämienflügen immer die Steuern und Zuschläge mit ein.

Wie viele Meilen braucht man für einen Business-Class-Flug?

Das hängt vom Programm ab. Bei Lufthansa, Austrian und Swiss sind die Meilenpreise seit Juni 2025 dynamisch, bei Partnerairlines gilt eine feste Tabelle. Bei Flying Blue gab es im Oktober 2026 im Promo-Angebot Business-Strecken ab 45.000 Meilen pro Richtung.

Gibt es die Meilenschnäppchen bei Miles & More noch?

Für Lufthansa, Austrian, Swiss und Lufthansa City Airlines nicht mehr – sie wurden am 3. Juni 2025 durch „Award Flight Deals“ ersetzt. Bei einigen Partnern wie Brussels Airlines, LOT oder Eurowings gibt es sie weiterhin.

Mit welcher Kreditkarte sammelt man in Österreich Meilen?

Für Miles & More vor allem mit der Austrian Miles & More Premiumcard von Erste Bank und Sparkasse (1 Meile je 1,50 €) oder Diners Club. American Express sammelt Membership-Rewards-Punkte, die zu Flying Blue, Avios und anderen Programmen gehen, aber nicht zu Miles & More.

Verfallen Meilen?

Miles & More Meilen verfallen nach 36 Monaten zum Quartalsende – außer du hast Status oder eine Miles & More Blue- oder Gold-Kreditkarte. Bei Flying Blue bleiben Meilen 24 Monate gültig, jede neue Sammelaktivität verlängert die Frist.

Kann man Steuern und Gebühren mit Meilen bezahlen?

Bei Miles & More seit 3. Juni 2025 nicht mehr. Steuern, Gebühren und Zuschläge zahlst du bar – bei Business in die USA und zurück rund 1.000 €.

Was ist ein Fehlertarif?

Ein versehentlich falsch veröffentlichter Flugpreis, oft durch Währungs- oder Eingabefehler. Er ist meist nur kurz buchbar. Plane erst fest, wenn das Ticket ausgestellt ist, weil die Airline offensichtliche Fehler unter Umständen stornieren kann.

Fazit

Das ganze Thema rund ums Meilensammeln ist wirklich komplex und wir haben uns lange damit auseinandersetzen müssen. Aber wir finden: Es hat sich gelohnt!

Jetzt fliegen wir 3 Mal in der Business Class und zahlen nur unwesentlich mehr.

Heute ist es etwas schwieriger geworden als 2018, gerade bei Miles & More. Mit der richtigen Kreditkarte, einem passenden Programm und etwas Flexibilität bei Sales und Award-Deals ist die Business Class aber nach wie vor kein unerreichbarer Luxus.

Gerne könnt ihr uns eure Meinung oder Fragen in den Kommentaren hinterlassen. Solltet ihr das Ganze etwas diskreter behandeln wollen, dürft ihr uns natürlich gern per Mail unter [email protected] kontaktieren 😉

* Affiliate-Link: Wenn ihr darüber bucht oder kauft, bekommen wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Sabrina, Max & Finn

Seit 2017 schreiben wir hier über unsere Reisen – heute zu dritt, mit echten Kosten und ehrlichen Eindrücken.

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