Schottland
Mietwagen Schottland: Kosten, Linksverkehr, Route & Tipps
Aktualisiert im Oktober 2026: Mietwagenpreise, Versicherung, Führerschein, Umweltzonen, Verkehrsregeln und die Einreiseregeln für Großbritannien neu geprüft. Wir selbst sind im Sommer 2014 mit dem Mietwagen durch Schottland gefahren – unsere Erlebnisse haben wir so gelassen, alle Fakten drumherum sind auf dem aktuellen Stand.
Wollt ihr auch nach Schottland reisen und wisst noch nicht genau, wie ihr euren Trip planen sollt?
Wir haben auch länger geplant – und einen für uns sehr guten Reiseweg aufgestellt, der in Edinburgh beginnt, über Glasgow und Fort William auf die Insel Isle of Skye führt, über Inverness und Pitlochry wieder zurück in der Hauptstadt endet. Zurückgelegt haben wir die Strecke in 10 Tagen und es ist sich alles super ausgegangen.
In diesem Guide erfährst du, was ein Mietwagen in Schottland 2026 kostet, welche Versicherung sinnvoll ist, warum du eine Kreditkarte brauchst, wie du dich an den Linksverkehr gewöhnst, wie Single-Track-Roads funktionieren, was es mit den Umweltzonen in den Städten auf sich hat – und welche Route wir gefahren sind.
Mietwagen in Schottland auf einen Blick:
- Verkehr: Linksverkehr, Geschwindigkeit in Meilen (mph), Kreisverkehre im Uhrzeigersinn
- Führerschein: EU- bzw. Schweizer Führerschein reicht, kein internationaler Führerschein nötig
- Kosten: im Schnitt rund 50 € pro Tag, in der Nebensaison deutlich weniger, im Sommer mehr
- Kaution: meist nur mit Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers
- Promillegrenze: 0,5 ‰ in Schottland (strenger als in England)
- Umweltzonen: Glasgow, Edinburgh, Aberdeen und Dundee – Strafe ab 60 £
- Einreise: Reisepass plus ETA für 20 £
Unsere Route durch Schottland
Unsere Tour:
Hard Facts zu Schottland
Schottland ist ein Teil des Vereinigten Königreichs Großbritannien, wobei der Landesteil einen weitgehenden Autonomiestatus besitzt. Schottland weist eine Fläche von knapp 78.000 km2 auf und hat etwa 5,3 Millionen Einwohner. Die Währung ist wie in England das Pfund und der Nationalfeiertag ist der St. Andrew’s Day. Schottland teilt sich in drei geografische Regionen auf: die Highlands, die Central Lowlands und die Southern Uplands. Die schottische Landschaft ist von vielen Seen und tiefen Meeresarmen gekennzeichnet, welche als Loch bezeichnet werden. Der wohl berühmteste See in Schottland ist der Loch Ness.
Die ersten Tage in Edinburgh (ohne Auto)
Edinburgh
Wir sind mit dem Flugzeug mit einem Zwischenstopp in die Hauptstadt Schottlands, Edinburgh, geflogen. Wir waren im Jahr 2014 dort und damals gab es noch keine Direktflüge von Wien – mittlerweile schon – und somit bietet sich Schottland als Reiseziel in Europa noch mehr an. Wir sind sooo begeistert von Edinburgh und die Stadt ist eine unserer Lieblingsstädte. Man kann gut 2 bis 3 Tage in Edinburgh verbringen, ohne dass einem fad wird. Wir wohnten damals sehr zentral in einem Hotel in der Nähe des Riesenrades. Von dort aus konnten wir alles super zu Fuß erreichen.
To-dos in Edinburgh:
- Einfach in einem der zahlreichen Parks in der Wiese chillen und, wenn man Glück hat – wie wir damals –, das schöne Wetter genießen. Generell ist es in Schottland aber nie schlecht, ein Regencape, einen Regenschirm oder eine Windjacke dabei zu haben.
- Oldtown Edinburgh: Die Altstadt ist auf jeden Fall sehenswert – die Stadt hat einen tollen Charme mit den vielen coolen Pubs und Cafés. Einfach ein bisschen herumspazieren, sich einen Whisky oder ein Bier gönnen und das Flair genießen.
- Besuch des Edinburgh Castle: Das alte Schloss, welches auf dem Castle Rock liegt, ist wirklich sehenswert und man hat von dort oben eine wunderbare Aussicht über die Stadt. Was auch ein Erlebnis wert ist, ist das tägliche Abfeuern der One O’Clock Gun.
- Arthur’s Seat: Am nächsten Tag unseres Urlaubes gingen wir auf den Arthur’s Seat, welcher nur etwa 1,5 km vom Stadtzentrum Edinburghs entfernt liegt. Dabei handelt es sich um einen Berg mit einer Höhe von 251 m. Also kann man ihn mit ein bisschen Mühe gut besteigen und die Aussicht von oben lohnt sich wirklich. Man sieht über ganz Edinburgh und über das Meer – ein atemberaubender Ausblick.
- Royal Botanic Garden: Der Royal Botanic Garden in Edinburgh ist mit dem Bus gut zu erreichen und einen Besuch wert, wenn man genügend Zeit hat. Er ist nicht unbedingt ein Must-see in Edinburgh, aber doch sehr sehenswert. Der Garden ist in verschiedene Bereiche gegliedert und man sieht zahlreiche verschiedene Pflanzenarten, welche in sehr schöner Weise in dem riesigen Royal Garden angelegt sind. Bei uns lag der Eintritt für Erwachsene bei 6,50 Pfund (etwa 7,50 €) – heute ist der Garten selbst frei zugänglich, ein Ticket brauchst du nur für die wiedereröffneten Palm Houses.
Unser Tipp:
Plant auf jeden Fall ein Whisky-Tasting auf eurem Trip durch Schottland ein, entweder in Edinburgh oder woanders.
Von Edinburgh aus sind wir mit dem Zug nach Glasgow gefahren. Obwohl wir uns auch einiges in Glasgow anschauen wollten, waren wir sehr enttäuscht von der Stadt und wollten dort keinen Tag mehr „vergeuden“. Da wir aber schon unser Hotel in Glasgow gebucht hatten, sind wir einfach an einem Tag in der Früh wieder mit dem Zug nach Edinburgh gefahren und abends wieder retour – was soll ich sagen: Wir lieben Edinburgh.
Alle Sehenswürdigkeiten und aktuellen Preise findest du in unserem Edinburgh-Guide.
Mit dem Auto nach Fort William
In Glasgow holten wir unser supersüßes babyblaues Mietauto ab und düsten los – aber Achtung: In Schottland herrscht LINKSVERKEHR!! Wenn ich gefahren wäre, hätten wir den Urlaub wohl nicht überlebt, aber Max ist super alles gefahren; und ich wurde zu einer super Linksfahren-Beifahrerin 🙂
Stopp: Fort William / Ben Nevis:
Von Glasgow aus sind wir nach Fort William gefahren, wo wir über Nacht blieben. Fort William liegt in den Highlands am Ufer des Loch Linnhe. Von dort aus sind wir zum höchsten Berg in Schottland und auch in Großbritannien mit einer Höhe von 1345 m, dem Ben Nevis, gefahren. Man kann den Berg entweder zu Fuß besteigen oder fährt ganz bequem mit einer Gondel. Mit der Gondel oben angekommen, kann man noch weiter zu Fuß gehen. Wir sind mit der Gondel gefahren und es hat super für uns gepasst. Nach einer Wanderung weiter rauf kamen wir fast aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die Landschaft ist einfach soo wunderschön mit all dem Grün und den Seen. Nach gefühlten 1000 Fotos und dem Genießen der Aussicht sind wir mit der Gondel wieder runter gefahren.
Die Stadt Fort William selbst ist auch sehr nett zum Anschauen, mehr als einen halben bis ganzen Tag braucht ihr dafür aber nicht einplanen. Ein Tipp für Harry-Potter-Fans: etwa 20 km weit weg könnt ihr euch das Glenfinnan Viadukt anschauen, auf welchem in den Harry-Potter-Filmen der Hogwarts-Express entlanggefahren ist.
Kleine Korrektur aus heutiger Sicht: Die Gondel der Nevis Range fährt genau genommen auf den Nachbarberg Aonach Mòr, und bis Glenfinnan sind es rund 27 km. Mehr dazu in unserem Beitrag zu Fort William und Ben Nevis.
Fortsetzung folgt 😉
Wie es weiterging, liest du in unseren Beiträgen zur Isle of Skye und zu Pitlochry.
Unsere Route mit Fahrzeiten
So sah unsere 10-tägige Runde aus – mit ungefähren reinen Fahrzeiten, die du in den Highlands wegen Fotostopps und einspuriger Straßen locker um ein Drittel verlängern solltest:
- Edinburgh – Glasgowmit dem Zug rund 1 Stunde (Mietwagen erst in Glasgow abgeholt)
- Glasgow – Fort Williamrund 2,5 Stunden über Loch Lomond und Glencoe
- Fort William – Isle of Skye (Broadford)rund 2 Stunden über die Skye Bridge
- Isle of Skye – Invernessrund 2,5–3 Stunden, vorbei an Eilean Donan Castle
- Inverness – Pitlochryrund 1 Stunde 45 Minuten über die A9
- Pitlochry – Edinburghrund 1 Stunde 40 Minuten
Mehr Zeit? Dann lohnt sich ein Abstecher an den Loch Ness zwischen Fort William und Inverness oder die bekannte Rundstrecke North Coast 500 im hohen Norden (rund 830 km ab Inverness).
Mietwagen in Schottland buchen: Kosten 2026
Am meisten Auswahl hast du an den Flughäfen Edinburgh und Glasgow, auch in Inverness gibt es mehrere Vermieter. Im Schnitt zahlst du für einen Kleinwagen rund 50 € pro Tag. In der Nebensaison im Frühling und Herbst gibt es Angebote schon ab etwa 20 € pro Tag, im Juli und August liegen die Preise deutlich darüber – buche für den Sommer deshalb möglichst früh.
- Automatik oder SchaltungSchaltwagen sind Standard und günstiger. Wer mit links schalten nicht üben will, bucht Automatik – die ist knapper und teurer.
- GrößeEin kleines bis kompaktes Auto ist auf den schmalen Highland-Straßen und beim Parken ideal.
- AlterViele Vermieter vermieten ab 21 oder 23 Jahren, unter 25 kommt meist ein Jungfahrerzuschlag dazu.
- EinwegmieteAbholung in Glasgow und Rückgabe in Edinburgh ist möglich, kostet aber oft eine Einweggebühr.
- FährenWillst du auf Inseln wie Mull oder die Äußeren Hebriden, frag vorher, ob das Auto auf die Fähre darf, und reserviere die CalMac-Fähre früh.
Kreditkarte und Kaution
Fast alle Vermieter blockieren bei der Abholung eine Kaution auf einer Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers. Debitkarten werden oft nicht akzeptiert. Achte auf einen ausreichend hohen Verfügungsrahmen – die Kaution richtet sich nach der Selbstbeteiligung und kann entsprechend hoch ausfallen. Welche Karten sich für Reisen eignen, liest du in unserem Vergleich der Kreditkarten für Reisen.
Versicherung: Darauf solltest du achten
- Vollkasko (CDW)ist meist im Preis enthalten, aber mit Selbstbeteiligung (Excess), die oft ziemlich hoch ausfällt.
- Selbstbeteiligung reduzierenEntweder direkt beim Vermieter (teuer am Schalter) oder vorab über eine Selbstbehalt-Versicherung bzw. ein Paket „ohne Selbstbeteiligung“ beim Buchungsportal.
- Glas, Reifen, Unterbodensind oft ausgeschlossen – auf Single-Track-Roads mit Schlaglöchern und Steinschlag ist das relevant.
- Zweiter Fahrermuss eingetragen sein, sonst gilt der Versicherungsschutz nicht.
- ÜbergabeFotografiere das Auto bei Abholung und Rückgabe rundherum.
Zur Absicherung der ganzen Reise passt außerdem eine gute Reiseversicherung – welche wir nutzen, liest du in unserem Beitrag zu Reiseversicherungen.
Linksverkehr in Schottland: So klappt es
Für uns war es das erste Mal Linksverkehr – und wie oben beschrieben, hat Max das super gemeistert. Damit es auch bei dir klappt:
- Ruhig startenHol den Wagen nach Möglichkeit nicht mitten in der Rushhour ab und fahr die ersten Kilometer außerhalb der Stadt.
- PositionAls Fahrer sitzt du rechts, die Straßenmitte ist immer auf deiner Seite – das hilft beim Abbiegen.
- Kreisverkehrewerden im Uhrzeigersinn befahren, Vorfahrt hat, wer von rechts kommt bzw. schon im Kreisel ist.
- AbbiegenBeim Rechtsabbiegen kreuzt du den Gegenverkehr – beim Linksabbiegen bleibst du in der linken Spur.
- Beifahrer als Co-PilotBei uns hat Sabrina mitgeschaut und navigiert – das entlastet enorm.
Verkehrsregeln in Schottland
- GeschwindigkeitAngaben in Meilen pro Stunde. Innerorts meist 30 mph (ca. 48 km/h), in vielen schottischen Ortschaften inzwischen 20 mph, Landstraßen 60 mph (ca. 97 km/h), Autobahnen und vierspurige Straßen 70 mph (ca. 113 km/h).
- AlkoholIn Schottland gilt 0,5 ‰ – also strenger als in England. Am besten gar nicht trinken, wenn du fährst.
- BlitzerEs gibt viele fest installierte und Durchschnittsgeschwindigkeits-Kontrollen, etwa auf der A9.
- HandyTelefonieren und Tippen am Steuer ist verboten, nur mit Freisprecheinrichtung.
Single-Track-Roads: Einspurige Straßen in den Highlands
Vor allem im Westen, auf der Isle of Skye und im Norden sind viele Straßen nur einspurig. Das klingt abenteuerlich, funktioniert aber gut, wenn du die Regeln kennst:
- Passing PlacesAusweichbuchten, oft mit einem weißen Schild markiert. Liegt die Bucht links, fährst du hinein, liegt sie rechts, wartest du gegenüber.
- Überholen lassenWer langsamer fährt, lässt nachfolgende Autos in der nächsten Ausweichbucht vorbei.
- Nicht parkenPassing Places sind keine Parkplätze oder Fotostopps.
- TiereSchafe, Kühe und Rotwild stehen gern mitten auf der Straße – langsam fahren, vor allem in der Dämmerung.
- GrüßenEin kurzes Handheben als Dank gehört dazu 🙂
Umweltzonen, Tanken und Parken
Low Emission Zones in den Städten
In den Innenstädten von Glasgow, Edinburgh, Aberdeen und Dundee gelten Umweltzonen, die auch für ausländische Autos gelten. Erlaubt sind Benziner ab Euro 4 und Diesel ab Euro 6. Die meisten Mietwagen erfüllen das problemlos – bei älteren Privatautos aus der Heimat solltest du vorher prüfen. Wer mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug einfährt, zahlt 60 £ (30 £ bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen), jeder weitere Verstoß verdoppelt die Strafe. Ohnehin gilt: In Edinburgh und Glasgow brauchst du kein Auto – hol es erst ab, wenn du in die Highlands fährst.
Tanken
In den Städten und entlang der Hauptstraßen gibt es genug Tankstellen, in abgelegenen Highland-Regionen und auf den Inseln liegen sie oft weit auseinander und der Sprit ist dort meist teurer. Tank deshalb lieber auf, wenn du an einer Tankstelle vorbeikommst. Prüf bei der Abholung, ob dein Mietwagen Benzin („unleaded“) oder Diesel tankt.
Parken
An beliebten Ausflugszielen in den Highlands sind die Parkplätze inzwischen meist gebührenpflichtig, zum Beispiel an der Nevis Range (5 £ pro Tag), am Ben Nevis Visitor Centre (8 £) oder am Old Man of Storr auf der Isle of Skye (ab 6 £). Viele Automaten akzeptieren kontaktlose Kartenzahlung, ein paar Münzen schaden trotzdem nicht.
Was kostet ein Roadtrip durch Schottland?
- Mietwagenim Schnitt ca. 50 € pro Tag, in der Nebensaison ab ca. 20 €
- Selbstbehalt-Versicherungje nach Anbieter einige Euro pro Tag extra
- ETA für Großbritannien20 £ pro Person
- Parken an Ausflugszielenmeist 3–8 £ pro Tag
- Strafe Umweltzoneab 60 £
- Touristenabgabe Edinburgh5 % auf den Übernachtungspreis (max. 5 Nächte)
Zum Umrechnen: 1 € entspricht aktuell rund 0,84 £ (Oktober 2026).
Was kostet euch die Reise? Rechnet euer Budget mit unserem Reisekosten-Rechner aus – inklusive Mietwagen, Unterkunft und Essen.
Einreise nach Großbritannien: ETA ist Pflicht
- ReisepassDeutsche, Österreicher und Schweizer brauchen einen gültigen Reisepass, der Personalausweis reicht nicht.
- ETASeit April 2025 brauchen auch EU-Bürger eine Electronic Travel Authorisation. Sie kostet 20 £ pro Person – auch für Kinder und Babys – und gilt 2 Jahre bzw. bis zum Ablauf des Reisepasses.
- BeantragenÜber die offizielle UK-ETA-App oder gov.uk/eta. Meist kommt die Bestätigung innerhalb eines Tages, rechne aber mit bis zu 3 Werktagen.
- FührerscheinDein nationaler EU- bzw. Schweizer Führerschein im Kartenformat reicht für den Mietwagen.
Aktuelle Hinweise findest du beim Auswärtigen Amt.
Mit Kind im Mietwagen durch Schottland
Ein Roadtrip durch Schottland klappt mit Kindern gut, wenn du die Etappen kurz hältst. Wir waren selbst noch ohne Finn unterwegs, deshalb hier unsere recherchierten Tipps:
- Kindersitz: In Großbritannien brauchen Kinder bis 12 Jahre bzw. 135 cm einen passenden Kindersitz. Beim Vermieter kostet er pro Tag extra – bei längeren Reisen ist der eigene Sitz oft günstiger.
- Etappen: Plane mit Kind höchstens 2–3 Stunden Fahrt am Tag und bleib lieber zwei Nächte am selben Ort.
- Pausen: Auf Single-Track-Roads gibt es wenig Rastplätze – Snacks, Wasser und Unterhaltung griffbereit haben.
- Reisekrankheit: Kurvige Highland-Straßen schlagen manchen Kindern auf den Magen, langsam fahren und Pausen einplanen.
- ETA: Auch Babys und Kinder brauchen eine eigene ETA und einen eigenen Reisepass.
Fragen & Antworten zum Mietwagen in Schottland
Was kostet ein Mietwagen in Schottland?
Im Schnitt rund 50 € pro Tag für einen Kleinwagen. In der Nebensaison gibt es Angebote ab etwa 20 € pro Tag, im Juli und August wird es deutlich teurer – früh buchen lohnt sich.
Brauche ich einen internationalen Führerschein für Schottland?
Nein. Mit einem gültigen EU- oder Schweizer Führerschein darfst du als Tourist in Großbritannien fahren. Für die Einreise brauchst du aber einen Reisepass und eine ETA.
Brauche ich eine Kreditkarte für den Mietwagen?
In der Regel ja. Die Kaution wird fast immer auf einer Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers blockiert, Debitkarten werden oft nicht akzeptiert.
Ist Linksverkehr in Schottland schwer?
Nach ein paar Stunden gewöhnt man sich daran. Am schwierigsten sind die ersten Kilometer in der Stadt und die Kreisverkehre. Starte am besten außerhalb der Rushhour und lass den Beifahrer mitnavigieren.
Was sind Single-Track-Roads?
Einspurige Straßen mit Ausweichbuchten (Passing Places). Liegt die Bucht links, fährst du hinein, liegt sie rechts, wartest du gegenüber. Langsamere Autos lassen nachfolgende vorbei.
Darf ich mit dem Mietwagen in die Umweltzone von Edinburgh oder Glasgow?
Ja, die meisten Mietwagen erfüllen die Vorgaben (Benziner ab Euro 4, Diesel ab Euro 6). Wer mit einem nicht zugelassenen Auto einfährt, zahlt ab 60 £ Strafe.
Wie viele Tage braucht man für eine Rundreise durch Schottland?
Für eine Runde wie unsere mit Edinburgh, Fort William, Isle of Skye, Inverness und Pitlochry sind 10 Tage ideal. Mit North Coast 500 oder Inselhopping darf es gern länger sein.
Fazit: Lohnt sich der Mietwagen in Schottland?
Unbedingt – die schönsten Ecken Schottlands erreichst du am besten mit dem eigenen Auto. Unser Tipp: Die Städte Edinburgh und Glasgow zu Fuß und mit Bus und Bahn erkunden, den Mietwagen erst für die Highlands abholen, an den Linksverkehr in Ruhe gewöhnen und für Single-Track-Roads mehr Zeit einplanen als das Navi anzeigt.
Unsere Stopps im Detail: Edinburgh, Fort William, Isle of Skye und Pitlochry.



