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Thailand

Koh Lipe – unser Gateway to Thailand

T-hailand wir kommen 😀

Nach knapp 3 Wochen in Malaysia freuen wir uns total auf Thailand – auf das Essen, die Kultur und natürlich Thai-Massagen. Unser erster Stopp in Thailand ist die kleine Insel Koh Lipe, nur 45km von der malaiischen Insel Langkawi entfernt. Heute ist der 6. Dezember, das bedeutet für uns, dass wir spätestens am 5. Jänner 2019 wieder aus Thailand auseisen müssen.

Tag 17 – Koh Lipe: alles was ihr zur Einreise in Thailand wissen müsst

Unser letzter Tag in Malaysia ist gekommen und wir freuen uns richtig auf Thailand. Die Fahrt mit der Fähre von Langkawi dauert nur eine knappe Stunde und kostet 55 Ringit (12€). In unserem Ticket ist der Transfer zum Hafen inkludiert und so warten wir brav um 7:30 vor unserer Unterkunft auf den Fahrer. Nach 15 Minuten haben wir dem Fahrer mal per Whatsapp geschrieben, wann er denn kommt – wir wollen natürlich nicht unsere Fähre verpassen. Um kurz nach 8 Uhr (35 Minten zu spät) war er dann endlich bei uns mit einem komplett vollem Bus.

Angekommen auf dem Fährenhafen Telaga (nicht Kuah) haben wir erstmal das Einreiseformular für Thailand ausgefüllt. Das ist super wichtig, denn ohne den geht gar nichts bei der Einreise. Nachdem wir das ordentlich ausgefüllt haben, haben wir noch eine Zollstelle für die Ausreise in Malaysia passiert. Dort haben wir auch unsere Reisepässe abgeben müssen uns sollen diese erst wieder auf Koh Lipe wiederbekommen.

Einreise in Koh Lipe

Danach ging es auch schon los und eine knappe Stunde später sind wir in Thailand. Ich kenne die Einreise in Thailand nur per Flugzeug/Flughafen, wo alles ziemlich geregelt abläuft und die Flughafenbeamten recht streng sind (zumindest hatte ich das Gefühl). Auf der kleinen Insel ist alles total gechillt – auch die Beamten. Unsere Namen wurden einer nach dem anderen aufgerufen, wir haben unseren Pass bekommen und mussten zusammen mit dem Einreiseformular zu einem Beamten – der hat den Pass gestempelt und das wars 😀

Danach mussten wir noch eine Nationalparkgebühr bezahlen (die ganze Insel ist ein Nationalpark) und dann konnten wir unser Gepäck holen – das wurde mehr schlecht als recht von einem Beamten kontrolliert (er hat nur kurz einen Zippverschluss aufgemacht und reingeschaut). Hallo Thailand.

Info Nationalpark: die Nationalparktickets sind meist nur ein paar Tage gültig, danach müsst ihr ein neues kaufen, wenn ihr länger auf der Insel bleibt. Viele kleine Inseln oder Ausflugsgebiete sind ein Nationalpark und verlangen eine „Eintrittsgebühr“. Das sind dann oft Kosten, welche man im Vorhinein nicht einkalkuliert.

Visum/ Aufenthaltsdauer: Wie schon in unserem „Einreisebestimmungsbeitrag“ erwähnt: in Thailand dürft ihr euch ohne Visum 30 Tage aufhalten, danach entweder aus- und weiterreisen oder einen sogenannten „Visa-Run“ machen. Das bedeutet, man reist aus Thailand in ein angrenzendes Land aus (zB Malaysia) um danach direkt wieder in Thailand einzureisen und weitere 30 Tage Aufenthalt genehmigt zu bekommen.

Ab ins Hostel

Mit dem Stempel im Pass haben wir uns mit unseren Backpacks auf den Weg ins Hostel gemacht. Wir haben nur 1 Nacht in Koh Lipe eingeplant, da die Insel sehr klein ist, wir uns nicht so viel anschauen können und es eher eine Partyinsel ist – also dachten wir uns, dass ein Tag reicht (so war es dann auch ?). Die Unterkünfte sind im Vergleich auch ziemlich teuer – zu dem Preis bekommt ihr woanders mehr geboten.

Unser Hostel heißt „Seahorse Lipe“ und war nur etwa 10 Gehminuten vom Hafen entfernt. Die Insel ist hald echt klein. Im Hostel angekommen hat uns der Besitzer auch gleich unser „Zimmer“ gezeigt …… und uns beiden fehlten die Worte – wir konnten unseren Augen nicht trauen. Unser „Zimmer“ ist oben offen 😛 aber sehr selbst:

Der Hostelbesitzer hat uns unser Staunen oder Entsetzen (wie man es nennen will) wohl angesehen und das Zimmer als „Semiprivate“ beschrieben. Generell stört uns so etwas nicht, aber wir haben damit einfach nicht gerechnet. Im Prinzip war es ein geteiltes Zimmer mit vielen anderen wie in jedem Hostel, nur dass man Wände dazwischen hat. Wir dachten uns dann nur, dass es für eine Nacht voll ok ist, für den Preis aber echt ein Witz. Und auf Booking.com sehen die „Zimmer“ wie richtige, geschlossene Zimmer aus.

Da wir früh an diesem Tag aufgebrochen sind und in es in Thailand auch noch 1 Stunde früher ist als in Malaysia, machen wir uns gleich auf die Insel zu erkunden. Zuerst haben wir jedoch noch richtig gefrühstückt – ein guter Kaffe (am liebsten mit Sojamilch) und was Essen muss bei mir sein 😀 Das Cafe Bloom & Hostel ist ist wirklich sehr gut.

Wir haben uns als aller erstes eine Simkarte für Thailand gekauft, damit wir überall Internetzugang haben. Dann haben wir Bargeld abgehoben.

Unser Tipp

Bankomat: In Thailand gibt es bei (fast) allen Bankomaten eine Abhebegebühr von 220 Baht (ca. 6€), also nicht so wenig. Deswegen hebt am Besten viel auf einmal ab, so spart ihr euch viel an Gebühr. Wenn ihr zu zweit reist (so wie wir) dann kann einer einen hohen Betrag abheben (die Gebühr ist immer gleich, egal wie viel man abhebt) und der anderer überweist ihm dann das Geld. So machen es zumindest wir. 

  1. Walkingstreet

In Koh Lipe gibt es eine Straße, die Walking Street, auf der sich viel abspielt. Hier gibt es einen Laden nach dem anderen und ihr findet hier alles: Restaurants, Bars, Hotels und Hostels, Apotheken, 7eleven, Massagesalons und viele andere Läden. Die Straße haben wir ziemlich rasch durch, denn so lange ist sie nicht. Deshalb sind wir danach mal zum Sunrise Beach gegangen.

  1. Sunrise Beach

Wie der Name schon erahnen lässt, geht auf dieser Seite der Insel die Sonne auf und ihr könnt euch dort den Sonnenaufgang ansehen. Wir sind am späten Vormittag hin und den Strand mal abgegangen – der ist ziemlich lang und ihr findet viele nette Bars und Restaurants – die Preise sind ganz ok. Wir haben es nicht zum Sonnenaufgang geschafft aber er ist sicher sehenswert. 

An diesem Strand legt regelmäßig ein riesiges Müllboot an, um den gesamten Müll abzutransportieren. Die Insel ist sehr klein und es gibt keine Möglichkeit den Müll dort irgendwie zu lagern – dazu kommt noch (wie leider in vielen asiatischen Ländern das bekannte Plastikproblem). Vieles wird doppelt und dreifach in Plastik verpackt … wir können nur die Augenverdrehen und hoffen dass sie „No Straw“ verstehen, sodass wir unsere Edelstahlstrohhalme verwenden können. 

  1. Sunset Beach

Sonnenuntergang ist mehr meine Zeit als zum Sonnenaufgang ? also sind wir natürlich zum Sunset Beach. Auf Koh Lipe gibt es viele TukTuks, die einem herumfahren. Wir sind aber alles gegangen, da die Insel wirklich nicht so groß ist. Wenn ihr euch den Sonnenuntergang am Sunset Beach ansehen wollt, dann kauft euch am besten bei 7eleven oä was zu Trinken, nehmt euch ein Tuch und chillt euch an den Strand. Der Sunset Beach ist ziemlich klein und es gibt nur 2 Bars, die auch nicht so günstig sind. 

Heute haben wir den 6. Dezember, also haben wir auch bisschen Nikolo gefeiert.

An diesem Abend war es leider ziemlich bewölkt und die Sonne hat sich hinter den Wolken versteckt. 

  1. Pattaya Beach und Bundhaya Beach

Am Pattaya Beach befindet sich der Hafen. Das heißt, wenn ihr auf Koh Lipe einreist, kommt ihr unweigerlich auf diesen Strand. Etwas weiter runter geht der Strand in den Bundhaya Beach über, wo ebenfalls Boote an- und ablegen. Es lohnt sich hier auch tagsüber und am Abend hin zu kommen, da es hier viele Bars gibt wo man schön chillen oder am Abend essen kann.

Pattaya Beach 1

Tag 18 – Weiter nach Koh Lanta

Am nächsten Tag geht es für uns direkt weiter nach Koh Lanta. Die Fähre startet um 8:30 – wir mussten  um 8 Uhr am Anlegeplatz sein. Ein Ticket kostet 750 Bath oder 20€ – und man ist knapp 3 Stunden mit einem Speedboot unterwegs. Die Fahrt war ziemlich turbulent da es ein kleines Boot war und wir die Wellen ziemlich spürten. Da waren wir echt froh endlich in Koh Lanta anzukommen. 

Fazit

Koh Lipe ist eine kleine, süße Insel, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Mittlerweile hat der Tourismus voll Einzug genommen und die Insel ist lange kein Geheimtipp mehr. Das hat Vor- und Nachteile: Die Infrastruktur ist voll vorhanden – es gibt Shops, Apotheken, Ärzte und natürlich Hotels, Restaurants und Bars. Zur Ruhe könnt ihr hier nur in einem der teure(re)n Resorts und Hotels am Rand der Insel kommen. Auf der Walking Street und in der Nähe geht es recht zu und ihr könnt ihr gut was Trinken oder Feiern gehen.

Sabrina, Max & Finn

Seit 2017 schreiben wir hier über unsere Reisen – heute zu dritt, mit echten Kosten und ehrlichen Eindrücken.

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