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Italien

Sardinien Strände: die schönsten Buchten, Regeln & Tipps

Aktualisiert im Oktober 2026: Strandregeln (La Pelosa, Cala Goloritzé, Golf von Orosei), Anreise, Mietwagen, Reisezeit und Sicherheitshinweise neu geprüft, Strandliste korrigiert und ergänzt. Wir selbst waren im Sommer 2018 auf Sardinien – unsere Erlebnisse haben wir so gelassen, alle Fakten drumherum sind auf dem aktuellen Stand.

Sardinien ist ein verstecktes Juwel in Italien. Auf dieser Insel wimmelt es nur so von Kultur, Geschichte und Naturschönheiten. Es gibt viel zu sehen und zu tun auf dieser Insel, also solltest du sie unbedingt auf deine Liste der Reiseziele setzen!

Sardinien liegt im Mittelmeer und ist ein Teil von Italien. Auf Sardinien leben rund 1,6 Millionen Menschen, und die Insel ist 24.090 Quadratkilometer groß – nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer.

In diesem Guide findest du die schönsten Strände Sardiniens mit allen aktuellen Zugangsregeln, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Infos zu Fähre, Flug und Mietwagen, die beste Reisezeit und Tipps für den Urlaub mit Kind.

Sardinien auf einen Blick:

  • Lage: Mittelmeer, westlich von Italien, südlich von Korsika
  • Anreise: Flughäfen Olbia, Alghero und Cagliari, Fähren u. a. nach Olbia, Golfo Aranci, Porto Torres, Cagliari und Arbatax
  • Beste Reisezeit: Mai/Juni und September/Oktober
  • Fortbewegung: Mietwagen fast unverzichtbar
  • Strandregeln: Sand, Kiesel und Muscheln mitnehmen ist verboten (500–3.000 € Strafe), manche Strände nur mit Reservierung
  • Einreise: EU – Personalausweis reicht

Die 10 schönsten Strände auf Sardinien

Cala Luna

Sardinien ist weltberühmt für seine atemberaubenden Strände. Die Küstenlinie der Insel erstreckt sich über mehr als 1.000 Meilen und es gibt viele TOP Strände, aus denen du wählen kannst. Hier sind 10 der besten – von Nord nach Süd über die ganze Insel verteilt:

1. Spiaggia della Pelosa

Dieser weiße Sandstrand befindet sich im Nordwesten von Sardinien bei Stintino und ist einer der schönsten Strände auf der Insel. Das Wasser ist flach und leuchtend türkis, davor liegen die Isola Piana mit ihrem alten Wachturm und dahinter die Insel Asinara.

Wichtig:

An La Pelosa gilt vom 15. Mai bis 15. Oktober 2026 Reservierungspflicht: maximal 1.500 Besucher pro Tag, 3,50 € pro Person, gebucht wird nur über die offizielle Seite spiaggialapelosa.it bzw. die App (Vorsicht vor Fake-Seiten). 500 Plätze sind jederzeit buchbar, 1.000 werden jeweils zwei Tage vorher um 9 Uhr freigeschaltet. Kinder unter 12 brauchen keine Reservierung. Zwischen 8 und 18 Uhr wird der QR-Code kontrolliert. Außerdem Pflicht: eine Matte unter dem Handtuch, Rauchverbot am Strand und Füße und Ausrüstung abspülen, bevor du gehst.

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2. Spiaggia di Punta Molara

Dieser Strand liegt im Nordosten Sardiniens bei San Teodoro, mit Blick auf die kleine Insel Molara und die markante Isola Tavolara. Er ist ruhiger als die bekannten Nachbarstrände und ein großartiger Ort zum Schwimmen, Sonnenbaden und Schnorcheln.

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3. Spiaggia delle Bombarde

Dieser Strand befindet sich im Nordwesten von Sardinien bei Alghero und ist bekannt für sein klares Wasser, den feinen Sand und die umliegenden Pinienwälder und Felsen. Er liegt nur rund 15 Autominuten von Alghero entfernt und ist im Sommer entsprechend beliebt.

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4. Spiaggia di Tuerredda

Dieser Strand befindet sich im Süden Sardiniens an der Costa del Sud bei Teulada. Statt Wind und Wellen erwartet dich hier eine geschützte Bucht mit karibisch türkisfarbenem, meist ruhigem Wasser und einer kleinen vorgelagerten Insel, die du schwimmend erreichen kannst. Zum Windsurfen und Kiten fährst du eher nach Porto Pollo im Norden.

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5. Spiaggia di Porto Giunco

Dieser Strand befindet sich im Südosten Sardiniens bei Villasimius und ist ein großartiger Ort zum Schnorcheln und Tauchen – er liegt im Meeresschutzgebiet Capo Carbonara. Über dem Strand thront ein alter spanischer Wachturm, hinter dem Strand liegt eine Lagune, in der oft Flamingos zu sehen sind.

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6. Spiaggia di Scivu

Dieser Strand liegt im Südwesten Sardiniens an der wilden Costa Verde bei Arbus und ist für sein klares Wasser, die riesigen Sanddünen und die einsame Landschaft bekannt. Bei Wind gibt es hier kräftige Wellen – dann ist Vorsicht beim Baden angesagt.

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7. Cala Mariolu

Diese Bucht liegt an der Ostküste im Golf von Orosei, an der Küste von Baunei. Statt Sand findest du hier kleine weiße Kiesel, das Wasser schimmert in allen Blau- und Grüntönen. Sie ist ein großartiger Ort zum Schwimmen und Schnorcheln und am einfachsten per Boot ab Cala Gonone oder Santa Maria Navarrese zu erreichen.

Wichtig: Seit Sommer 2025 ist der Zugang zu den Stränden an der Küste von Baunei begrenzt. Wer selbst mit einem Miet- oder eigenen Boot anlanden will, braucht eine Reservierung mit QR-Code.

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8. Spiaggia La Caletta (Carloforte)

Dieser Strand liegt im Südwesten Sardiniens auf der Insel San Pietro bei Carloforte und ist für sein klares Wasser und die schöne Felslandschaft bekannt. San Pietro erreichst du mit der Fähre ab Calasetta (Sant’Antioco) oder Portovesme. Das hübsche Hafenstädtchen Carloforte mit seinem ligurischen Erbe lohnt sich gleich mit.

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9. Spiaggia di Is Arutas

Dieser Strand befindet sich an der Westküste Sardiniens auf der Sinis-Halbinsel bei Oristano und ist ein großartiger Ort zum Schwimmen, Sonnenbaden und Schnorcheln. Berühmt ist er für seinen „Sand“ aus kleinen, glänzenden Quarzkörnern in Weiß, Rosa und Grün.

Gerade hier gilt: Nichts mitnehmen! Auf Sardinien ist die Mitnahme von Sand, Kieseln oder Quarz – auch in kleinsten Mengen – gesetzlich verboten und wird mit 500 bis 3.000 € bestraft.

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10. Spiaggia Le Saline

Dieser Strand liegt im Nordwesten bei Stintino, nur wenige Kilometer von La Pelosa entfernt, und ist für sein klares Wasser und die schöne Landschaft bekannt. Er ist eine gute, ruhigere Alternative, wenn La Pelosa ausgebucht ist.

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Noch mehr Traumstrände

  • Cala Luna: Die Bucht im Golf von Orosei, die wir selbst besucht haben, mit Felsgrotten – erreichbar per Boot oder zu Fuß ab Cala Gonone. Alles dazu in unserem Beitrag über die Cala Luna.
  • Cala Goloritzé: Die wohl spektakulärste Bucht der Insel mit Felsnadel und Felsbogen – nur zu Fuß und nur mit Ticket erreichbar (siehe unten).
  • Cala Brandinchi: Wegen ihres flachen, hellen Wassers „Klein-Tahiti“ genannt, im Nordosten nahe San Teodoro.
  • Spiaggia Rosa (Budelli): Der berühmte rosa Strand im La-Maddalena-Archipel darf seit Jahren nicht mehr betreten werden – du kannst ihn nur vom Boot aus sehen.

Strandregeln auf Sardinien: Das musst du wissen

Viele der schönsten Strände sind so beliebt, dass sie geschützt werden müssen. Diese Regeln solltest du kennen:

  • Kein Sand als SouvenirSand, Kiesel, Muscheln oder Quarz mitzunehmen ist verboten – Strafe 500 bis 3.000 €.
  • La PelosaReservierung (3,50 €) vom 15. Mai bis 15. Oktober, Matte unter dem Handtuch, Rauchverbot.
  • Cala GoloritzéZugang nur über einen rund 3 km langen Wanderweg ab dem Parkplatz Su Porteddu bei Baunei (ca. 470 Höhenmeter, Rückweg bergauf). Die Wanderung muss vorab gebucht werden, der Parkplatz ist im Ticket enthalten. Abstieg zwischen etwa 7:30 und 14 Uhr, am Strand bleiben bis ca. 17 Uhr. Motorboote dürfen hier nicht anlanden, du siehst die Bucht aber bei vielen Bootstouren vom Wasser aus.
  • Küste von BauneiSeit 2025 begrenzter Zugang, Anlanden mit Miet- oder eigenem Boot nur mit Reservierung.
  • DünenDünen dürfen nicht betreten und Strände nicht befahren werden.

Die TOP 8 Sehenswürdigkeiten in Sardinien

Auf Sardinien gibt es viele erstaunliche Sehenswürdigkeiten zu sehen. Hier sind die Top 8:

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1. Die Smaragdküste (Costa Smeralda)

Dieser wunderschöne Küstenstreifen im Nordosten ist bekannt für seine dramatischen Klippen und sein kristallklares Wasser. Seit den 1960er-Jahren ist er der Treffpunkt der Reichen und Schönen – mit dem Jachthafen von Porto Cervo als Zentrum. Die Buchten dazwischen sind trotzdem für alle da.

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2. Die Nuraghen

Diese prähistorischen Steintürme gehören zu den bekanntesten Wahrzeichen der Insel – über ganz Sardinien verteilt stehen Tausende davon. Die bekannteste Anlage ist Su Nuraxi bei Barumini, die zum UNESCO-Welterbe gehört und nur mit Führung besichtigt werden kann.

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3. Der Nationalpark Golfo di Orosei e del Gennargentu

Dieser Park beherbergt einige der atemberaubendsten Landschaften Sardiniens: das Gennargentu-Gebirge mit dem höchsten Gipfel der Insel, der Punta La Marmora, und die Steilküste am Golf von Orosei mit Cala Luna, Cala Mariolu und Cala Goloritzé. Wanderer zieht es außerdem in die Gola di Gorropu, eine der tiefsten Schluchten Europas.

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4. Die Strände von Sant’Antioco

Diese Strände im Südwesten sind bekannt für ihre dramatischen Klippen und ihr kristallklares Wasser. Die Insel ist über einen Damm mit Sardinien verbunden, du kannst also ganz normal mit dem Auto hinfahren. Von Calasetta aus geht die Fähre weiter nach San Pietro.

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5. Die Stadt Alghero

Diese wunderschöne Stadt im Nordwesten beherbergt ein gut erhaltenes katalanisches Erbe – manche Einheimische sprechen bis heute einen katalanischen Dialekt. Schlendere über die Stadtmauer am Meer zum Sonnenuntergang und mach einen Ausflug zum Capo Caccia mit der Neptunsgrotte, die du per Boot oder über eine lange Treppe direkt an der Steilwand erreichst.

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6. Die Stadt Cagliari

Sie ist die Hauptstadt Sardiniens und bekannt für ihre römischen Ruinen und das mittelalterliche Burgviertel Castello hoch über dem Hafen. Unbedingt sehen: das römische Amphitheater, die Aussicht von der Bastione di Saint Remy, den Stadtstrand Poetto und die Flamingos in den Lagunen am Stadtrand.

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7. Die Inselgruppe La Maddalena

Auf diesen Inseln vor der Nordostküste befinden sich einige der schönsten Strände Sardiniens. Der Archipel ist ein Nationalpark – die Hauptinsel erreichst du per Fähre ab Palau, zu den kleineren Inseln wie Spargi oder Budelli geht es mit Bootstouren.

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8. Die Stadt Oristano

Diese Stadt im Westen ist bekannt für ihre traditionelle sardische Architektur und das Reiterfest Sartiglia im Karneval. Ganz in der Nähe liegen die Sinis-Halbinsel mit Is Arutas und die antike Stadt Tharros direkt am Meer.

Sardinien ist ein verstecktes Juwel in Italien, das dir sicher den Atem rauben wird. Auf dieser wunderschönen Insel gibt es so viel zu sehen und zu unternehmen, dass du sie unbedingt auf deine Liste der Reiseziele setzen solltest!

Die beste Reisezeit für Sardinien

Die beste Zeit für einen Besuch auf Sardinien ist von Mai bis Oktober. Im Mai ist das Wetter warm und sonnig, und die Strände füllen sich langsam. Im Juni ist das Wetter heiß und die Strände sind überfüllt. Juli und August sind die heißesten Monate auf Sardinien, und die Strände sind voll. Im September ist es immer noch recht warm, aber die Menschenmassen werden immer weniger. Der Oktober ist ein großartiger Monat, um Sardinien zu besuchen, denn das Wetter ist immer noch warm und sonnig, aber es gibt weniger Menschenmassen.

Das können wir aus eigener Erfahrung bestätigen: Bei unserem Besuch im Sommer war es an der Cala Luna sehr voll. Unser Tipp ist deshalb Juni oder September – das Meer ist dann schon bzw. noch warm, Fähren und Bootstouren fahren und die Preise sind niedriger als im August. Achtung: Im Hochsommer gibt es auf Sardinien regelmäßig Hitzewellen mit bis zu 40 °C und Waldbrände, die zu Straßensperren führen können. Infos zu aktuellen Bränden gibt der regionale Zivilschutz (Protezione Civile Sardegna).

Wie man nach Sardinien kommt

Es gibt viele Möglichkeiten, nach Sardinien zu kommen. Du kannst einen der drei großen Flughäfen auf der Insel anfliegen: Olbia im Nordosten, Alghero im Nordwesten oder Cagliari im Süden. Du kannst auch eine Fähre vom italienischen Festland, von Korsika oder von einer anderen Insel im Mittelmeer nehmen.

  • FlugOlbia ist ideal für Costa Smeralda, La Maddalena und den Golf von Orosei, Alghero für den Nordwesten mit La Pelosa, Cagliari für den Süden. Alle drei Flughäfen liegen nur rund 10 Minuten von der jeweiligen Stadt entfernt.
  • FähreWenn du mit dem eigenen Auto kommst, fahren Fähren vom Festland – z. B. ab Genua, Livorno, Piombino oder Civitavecchia – nach Olbia, Golfo Aranci, Porto Torres, Cagliari oder Arbatax. Viele Überfahrten dauern mehrere Stunden und fahren über Nacht, im Sommer solltest du früh buchen. Von Korsika (Bonifacio) gibt es eine kurze Verbindung nach Santa Teresa Gallura.
  • Welcher Hafen passtOlbia und Golfo Aranci für den Nordosten, Porto Torres für den Nordwesten, Arbatax für die Ostküste, Cagliari für den Süden.

Mietwagen und Fortbewegung auf Sardinien

Ohne Auto wird es auf Sardinien schwierig – Busse fahren zwar zwischen den größeren Orten, die schönsten Strände und Dörfer erreichst du aber praktisch nur mit dem Mietwagen. Ein paar Tipps:

  • Früh buchenIm Juli und August sind Mietwagen knapp und teuer. Ein kleines Auto ist auf den engen Küstenstraßen und Parkplätzen von Vorteil.
  • Keine AutobahnAuf Sardinien gibt es keine mautpflichtige Autobahn. Die wichtigste Schnellstraße SS 131 verbindet Cagliari mit Sassari und Porto Torres.
  • Licht anIn Italien musst du außerorts auch tagsüber mit Abblendlicht fahren.
  • ZTL-ZonenViele Altstädte haben Zonen mit eingeschränktem Verkehr (ZTL). Wer ohne Erlaubnis hineinfährt, bekommt den Strafzettel oft Monate später nach Hause geschickt.
  • Nichts im Auto lassenAn Strandparkplätzen kommt es zu Autoeinbrüchen – Wertsachen immer mitnehmen.
  • Vorsicht auf BergstraßenViele Straßen sind kurvig und eng, rechne für Strecken mehr Zeit ein, als das Navi sagt.

Was solltest du beachten

Wenn du eine Reise nach Sardinien planst, solltest du auf jeden Fall Sonnencreme, einen Badeanzug und einen Hut mitnehmen. Du solltest auch bequeme Schuhe einpacken, um die vielen Dörfer und Städte der Insel zu erkunden. Und vergiss nicht, deine Kamera mitzunehmen – du willst ja die wunderschöne Landschaft Sardiniens festhalten!

Worauf du auf Sardinien achten solltest

Sardinien ist eine wunderschöne Insel, die ihren Besuchern viel zu bieten hat. Es gibt jedoch ein paar Dinge, auf die du bei einem Besuch auf Sardinien achten solltest:

  • Hüte dich vor der SonneDie Sonne ist auf Sardinien sehr stark, deshalb solltest du unbedingt Sonnencreme und einen Hut tragen.
  • Achte auf die WellenDie Wellen können auf Sardinien stark sein, vor allem an der Westküste und bei Mistral-Wind. Achte auf die Flaggen am Strand und geh bei roter Flagge nicht ins Wasser.
  • Pass auf die Felsen aufDie Felsen können rutschig sein, daher solltest du gute Schuhe tragen – für die Kieselbuchten im Golf von Orosei sind Badeschuhe praktisch.
  • Pass auf, wo du hintrittstAuf Sardinien gibt es viele Treppen und unebene Flächen, also pass auf, wo du hintrittst.
  • Bereite dich auf die Hitze vorAuf Sardinien kann es sehr heiß sein, daher solltest du viel Wasser trinken und Pausen im Schatten einlegen. Für Wanderungen wie zur Cala Goloritzé mindestens 2 Liter pro Person einpacken.
  • WaldbrandgefahrIm Sommer kein offenes Feuer, keine Zigaretten in die Natur werfen und den Anweisungen der Behörden folgen.

Aktuelle Hinweise findest du beim Auswärtigen Amt. Als EU-Bürger reicht für die Einreise der Personalausweis, die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) deckt die Grundversorgung ab – eine Reiseversicherung mit Rücktransport ist trotzdem sinnvoll.

Unterkünfte auf Sardinien: Wo übernachten?

Wenn du deine Reise nach Sardinien planst, solltest du dir überlegen, in welcher Gegend du übernachtest – die Insel ist groß, und lange Fahrten fressen Strandzeit. Diese Regionen bieten sich an:

  • Nordosten (Gallura)Olbia, San Teodoro, Palau oder Cannigione – nah an Costa Smeralda, La Maddalena und Cala Brandinchi. Im August die teuerste Gegend.
  • OstküsteCala Gonone, Orosei oder Santa Maria Navarrese – ideal für Bootstouren zu Cala Luna, Cala Mariolu und Wanderungen zur Cala Goloritzé.
  • NordwestenAlghero oder Stintino – für La Pelosa, Le Bombarde und Capo Caccia.
  • SüdenCagliari, Villasimius oder Chia – für Porto Giunco, Tuerredda und die Hauptstadt.
  • WestenOristano und die Sinis-Halbinsel – ruhiger, günstiger, nah an Is Arutas.

Für einen Luxusurlaub im Nordosten gehört das Delphina Hotel Capo d’Orso bei Palau zu den bekanntesten Adressen. Ansonsten findest du auf Sardinien vom Agriturismo im Hinterland bis zum Strandhotel Unterkünfte für jeden Geldbeutel – für Juli und August solltest du früh buchen.

Zimmer Serenity Island 1

Die Kosten in Sardinien

Die Lebenshaltungskosten auf Sardinien sind ziemlich hoch. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, auf der Insel Geld zu sparen. Eine Möglichkeit, Geld zu sparen, ist, selbst zu kochen, anstatt auswärts zu essen. Eine andere Möglichkeit, Geld zu sparen, ist, die vielen kostenlosen Aktivitäten zu nutzen, die Sardinien zu bieten hat.

Am teuersten sind Juli und August – dann kosten Fähren, Mietwagen und Hotels oft ein Vielfaches der Nebensaison. Ein paar feste Kosten, mit denen du rechnen solltest:

  • La Pelosa3,50 € pro Person und Tag (Mai bis Oktober)
  • Cala GoloritzéWanderticket inkl. Parkplatz, vorab buchen
  • Strafe für Sandmitnahme500 bis 3.000 €
  • Bootstour im Golf von Oroseije nach Anbieter und Boot sehr unterschiedlich – Kleinboot oder Schlauchboot zum Selberfahren ist oft die flexibelste Variante

Bei unserem Besuch kostete die Fähre von Cala Gonone zur Cala Luna in den Sommermonaten 15 € pro Strecke – die aktuellen Preise der Bootsanbieter schaust du am besten vor Ort oder online nach.

Was kostet euch die Reise? Rechne dein Budget mit unserem Reisekosten-Rechner aus – Flug oder Fähre, Mietwagen und Unterkunft auf einen Blick.

Wie viele Tage sollte ich für Sardinien planen?

Du solltest mindestens vier Tage auf Sardinien verbringen, um all die erstaunlichen Dinge zu sehen, die die Insel zu bieten hat. Wenn du aber wirklich alle Dörfer und Städte erkunden willst, solltest du eine Woche oder länger bleiben.

Für eine Rundreise über die ganze Insel sind zwei Wochen ideal. Mit einer Woche konzentrierst du dich besser auf eine oder zwei Regionen, z. B. Nordosten und Golf von Orosei.

Was kann man von Sardinien erwarten?

Sardinien ist eine wunderschöne Insel. Sie ist bekannt für ihre atemberaubenden Strände, das kristallklare Wasser und das mediterrane Klima. Besucher können hier viel unternehmen: Schwimmen, Sonnenbaden, Wandern und die vielen Städte und Dörfer erkunden. Auch das Essen ist ein Highlight, vor allem die frischen Meeresfrüchte sind eine Spezialität. Es gibt eine Vielzahl von Unterkünften für jeden Geldbeutel, was Sardinien zu einem idealen Ziel für einen entspannten Urlaub macht.

Essen und Trinken auf Sardinien

Wenn du nach Sardinien reist, solltest du unbedingt das beste Essen genießen, das die Insel zu bieten hat. Die sardische Küche ist bodenständig und kommt eher aus den Bergen als vom Meer. Diese Spezialitäten solltest du probieren:

  • CulurgionesGefüllte Teigtaschen mit Kartoffeln, Pecorino und Minze, typisch für die Ogliastra an der Ostküste.
  • MalloreddusKleine gerillte Nudeln, oft mit Tomaten-Wurst-Soße („alla campidanese“).
  • FregolaKugelige Hartweizen-Pasta, gern mit Muscheln.
  • Pane carasauHauchdünnes, knuspriges Hirtenbrot.
  • PorcedduSpanferkel vom Spieß – das sardische Festessen schlechthin.
  • SeadasFrittierte Teigtaschen mit Käse und Honig als Dessert.
  • Zum TrinkenVermentino (Weißwein), Cannonau (Rotwein) und Mirto, der Myrtenlikör als Digestif.

Tipp: Iss dort, wo auch die Einheimischen essen – in einfachen Trattorien oder auf einem Agriturismo im Hinterland bekommst du die beste sardische Küche, oft deutlich günstiger als direkt an der Küste.

Was du für Sardinien einpacken solltest

Wenn du für Sardinien packst, achte darauf, dass du leichte und bequeme Kleidung einpackst. Auf der Insel kann es sehr heiß sein, deshalb solltest du reichlich Sonnenschutzmittel und einen Hut einpacken. Du solltest auch einen Badeanzug einpacken, denn es gibt viele schöne Strände. Wenn du vorhast, zu wandern, solltest du bequeme Schuhe und Kleidung einpacken. Und vergiss nicht, deine Kamera einzupacken, um all die schönen Sehenswürdigkeiten festzuhalten!

Speziell für Sardinien praktisch: eine Strandmatte (Pflicht an La Pelosa), Badeschuhe für Kieselstrände, ein Schnorchelset und eine Kühltasche für lange Strandtage. Unsere komplette Checkliste für den Urlaub hilft beim Packen.

Sardinien mit Kind

Sardinien ist ein tolles Ziel für Familien – viele Strände fallen flach ab und das Wasser ist im Sommer warm. Wir waren selbst noch ohne Finn dort, deshalb hier unsere recherchierten Tipps:

  • Flache Strände: La Pelosa, Cala Brandinchi, Le Bombarde und der Poetto in Cagliari sind gut für kleine Kinder geeignet. An La Pelosa brauchen Kinder unter 12 keine Reservierung.
  • Nicht für Kleinkinder: Die Wanderung zur Cala Goloritzé ist steil und der Rückweg geht bergauf – für kleine Kinder nicht geeignet. Die Buchten im Golf von Orosei erreichst du mit Kind besser per Boot.
  • Hitze: Im Juli und August kann es bis zu 40 °C heiß werden. Mit Baby oder Kleinkind sind Juni und September deutlich angenehmer, mittags lieber Pause im Schatten.
  • Anreise: Mit eigenem Auto ist die Nachtfähre mit Kabine oft entspannter als eine lange Tagesfahrt – Kinderwagen, Strandzeug und Reisebett sind dann einfach dabei.
  • Unterkunft: Ferienwohnungen und Agriturismi mit Garten oder Pool sind mit Kind oft praktischer als Hotels in der Stadt.

Mehr Tipps fürs Reisen mit Kind →

Fragen & Antworten zu Sardinien

Welcher ist der schönste Strand auf Sardinien?

Zu den schönsten zählen La Pelosa im Nordwesten, Cala Goloritzé und Cala Luna im Golf von Orosei, Tuerredda im Süden und Cala Brandinchi im Nordosten. Welcher am besten passt, hängt davon ab, wo du übernachtest.

Muss man für La Pelosa reservieren?

Ja, vom 15. Mai bis 15. Oktober 2026 nur mit Online-Reservierung über spiaggialapelosa.it. Es gibt 1.500 Plätze pro Tag, der Eintritt kostet 3,50 € pro Person. Kinder unter 12 brauchen keine Reservierung.

Wie kommt man zur Cala Goloritzé?

Zu Fuß über einen rund 3 km langen Wanderweg ab dem Parkplatz Su Porteddu bei Baunei, mit etwa 470 Höhenmetern. Die Wanderung muss vorab gebucht werden. Boote dürfen nicht anlanden – vom Wasser aus kannst du die Bucht aber bei vielen Bootstouren sehen.

Darf man auf Sardinien Sand mitnehmen?

Nein. Die Mitnahme von Sand, Kieseln, Muscheln oder Quarz ist gesetzlich verboten und wird mit 500 bis 3.000 € bestraft – auch bei kleinsten Mengen.

Wann ist die beste Reisezeit für Sardinien?

Mai bis Oktober. Am angenehmsten sind Juni und September: warmes Meer, weniger Andrang und niedrigere Preise als im Juli und August.

Braucht man auf Sardinien einen Mietwagen?

Ja, wenn du mehr als einen Ort sehen willst. Busse verbinden zwar die größeren Orte, die meisten Strände und Bergdörfer erreichst du aber nur mit dem Auto.

Welcher Flughafen ist der beste für Sardinien?

Olbia für den Nordosten und die Ostküste, Alghero für den Nordwesten mit La Pelosa, Cagliari für den Süden. Plane die Route am besten so, dass du nicht quer über die Insel fahren musst.

Wie viele Tage braucht man für Sardinien?

Für eine Region reicht eine Woche. Wer die ganze Insel mit Nordosten, Ostküste, Süden und Westen sehen will, sollte zwei Wochen einplanen.

Würden wir Sardinien empfehlen?

Ja, wir würden Sardinien empfehlen. Es ist wirklich ein Erlebnis. Das Essen, die Kultur und die natürliche Schönheit der Insel machen sie zu einem unverzichtbaren Reiseziel. Setze sie also unbedingt auf deine Liste!

Sardinien ist ein verstecktes Juwel in Italien. Auf dieser Insel wimmelt es nur so von Kultur, Geschichte und Naturschönheiten. Es gibt viel zu sehen und zu tun auf dieser Insel, also solltest du sie unbedingt auf deine Liste der Reiseziele setzen!

Unsere eigenen Eindrücke von der Insel liest du in unserem Beitrag über die Cala Luna.

Sabrina, Max & Finn

Seit 2017 schreiben wir hier über unsere Reisen – heute zu dritt, mit echten Kosten und ehrlichen Eindrücken.

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One Response

  1. Hey Sabrina & Max, vielen Dank für euren ausführlichen Bericht über Sardinien, wir wollten zu Beginn von Corona dorthin reisen und leider hat uns dieser nette Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun steht es 2023 nun endlich an und ich sammle gerade Reiseinformationen. Eurer Artikel weckt jetzt schon die Reiselust in mir 🙂 Viele Grüße Marcel von https://www.mein-Mallorca.org

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