Kambodscha
Kampot: Pfefferfarmen, Bokor Nationalpark, Kep & Tipps
Aktualisiert im Oktober 2026: Pfefferfarmen, Bokor, Kep, Anreise, Preise, Einreise und aktuelle Reisehinweise neu geprüft. Wir selbst waren im Januar 2019 auf unserer Weltreise in Kampot – unsere Erlebnisse haben wir so gelassen, alle Fakten drumherum sind auf dem aktuellen Stand.
Kampot im Süden Kambodschas ist berühmt für seinen Pfeffer, den Bokor Nationalpark und sein entspanntes Flair am Fluss. Wir haben hier nach Koh Rong ein paar Tage verbracht – mit Pfefferplantage, Rollerfahrt und einer Nacht in einem fast leeren Hotel auf dem Bokor-Berg.
In diesem Guide findest du unser Reisetagebuch und dazu alles für deine Planung: die schönsten Sehenswürdigkeiten in Kampot, Pfefferfarmen, Bokor und Kep, Anreise, Fortbewegung, beste Reisezeit, Kosten, Unterkünfte und Tipps für Kampot mit Kind.
Kampot auf einen Blick:
- Lage: Südküste Kambodschas, ca. 150 km von Phnom Penh, rund 25 km von Kep
- Anreise: Bus oder Minivan ab Phnom Penh, ca. 2,5–3 Stunden, ca. 7–11 US-Dollar
- Highlights: Pfefferfarmen, Bokor Nationalpark, Kep mit Krabbenmarkt, Sonnenuntergang am Fluss
- Fortbewegung: Roller (ca. 7–10 US-Dollar pro Tag) oder Tuk-Tuk
- Beste Reisezeit: November bis April
- Ideale Dauer: 3–4 Tage inklusive Bokor und Kep
Kampot Sehenswürdigkeiten und Highlights
Pfefferfarmen: Wo der Kampot-Pfeffer wächst
Kampot-Pfeffer gilt unter Köchen als einer der besten der Welt und ist seit 2016 auch in der EU als geschützte geografische Angabe anerkannt. Auf mehreren Farmen kannst du dir anschauen, wie schwarzer, roter und weißer Pfeffer entsteht:
- La PlantationDie Farm, die wir besucht haben – mit kostenlosen Führungen auf Englisch, Französisch und Khmer, Verkostung, Shop und Restaurant. Abends gibt es am nahen „Secret Lake“ zeitweise Dinner. Ab Kampot fahren Shuttle-Vans, oder du nimmst wie wir den Roller.
- Sothy’s Pepper FarmFamiliengeführte Farm, die näher an Kep als an Kampot liegt – gut mit einem Ausflug nach Kep zu kombinieren.
Bokor Nationalpark
Der Bokor-Berg liegt rund 35 km von Kampot entfernt und ist 1.079 Meter hoch – oben ist es spürbar kühler als unten an der Küste. Die Straße hinauf ist durchgehend asphaltiert, mit dem Roller brauchst du etwa 45–60 Minuten. Die wichtigsten Stopps:
- Altes Bokor Palace HotelDas Hotel aus der französischen Kolonialzeit (1925) ist eines der bekanntesten Fotomotive.
- Verlassene katholische Kirchemitten im Nebel, ziemlich gespenstisch.
- Wat Sampov PramTempel direkt an der Klippe mit Blick bis zur Küste – bei gutem Wetter ein toller Sonnenuntergangsspot.
- Popokvil WasserfallLohnt sich vor allem in und kurz nach der Regenzeit. Bei uns in der Trockenzeit war leider kein Wasser drin.
Wer nicht selbst fahren möchte: Minivan-Touren kosten ca. 10–15 US-Dollar pro Person, ein privates Taxi hin und zurück etwa 40 US-Dollar.
Ausflug nach Kep
Das kleine Küstenstädtchen Kep liegt rund 25 km von Kampot – mit dem Roller 30–45 Minuten, mit dem Tuk-Tuk etwa 35–45 Minuten.
- KrabbenmarktKep ist berühmt für Krabben mit grünem Kampot-Pfeffer. Ein Krabbengericht kostet etwa 8–15 US-Dollar.
- Kep NationalparkRundweg von rund 8 km durch den Wald mit Aussichtspunkten, Eintritt ca. 1 US-Dollar.
- Rabbit Island (Koh Tonsay)Mit dem Boot in 20–30 Minuten vom Pier beim Krabbenmarkt – einfache Strandhütten und Ruhe.
Noch mehr Ideen für Kampot
- Sonnenuntergang auf dem FlussBootsfahrten auf dem Kampot River kosten meist 5–10 US-Dollar, oft ist das erste Bier inklusive.
- Salzfelder und Secret LakeBeides steht auf vielen Tuk-Tuk-Touren durch die Umgebung.
- Tuek ChhouBadestelle an Stromschnellen etwa 9 km außerhalb.
- Kampot Provinzmuseumkleines Museum in der Stadt, ca. 2 US-Dollar.
- AltstadtKolonialhäuser, Cafés und der berühmte Durian-Kreisverkehr – am schönsten zu Fuß am späten Nachmittag.
Unser Tagebuch: 4 Tage in Kampot und im Bokor Nationalpark
Tag 62 – Ankunft in Kampot
Nach einer etwas längeren Anreise von Koh Rong kommen wir nachmittags in Kampot an. Unser Hotel liegt etwas außerhalb, was dank „Grab“ kein Problem ist. Wir haben uns total auf Kampot gefreut, weil wir von so vielen Leuten nur Gutes gehört haben. Gut angekommen sind wir direkt mal ins „Zentrum“ gegangen und etwas herumspaziert. Um ehrlich zu sein, wir hätten uns den „schöneren“ Teil etwas größer vorgestellt. Es gibt mehrere kleine Gassen mit lieben Restaurants und Bars und einen größeren Grünstreifen, um den sich einige hippe Cafés befinden. Wir gehen direkt zu einem total süßen veganen Laden und holen uns was zu essen. Da es schon recht spät ist, geht’s wieder zurück in die Unterkunft.
Tag 63 – Pfefferplantage und Fahrt in den Bokor Nationalpark
Da wir ziemlich gut geschlafen haben, wollen wir noch 2 Nächte verlängern. Leider ist unsere Unterkunft voll ausgebucht und wir müssen uns was Neues suchen. Wir haben ziemlich schnell was gefunden und fahren vormittags direkt in die neue Unterkunft. Angekommen sind wir nicht gerade begeistert, denn es ist mega laut (direkt im Nebengebäude wird gebaut) und alles schaut etwas muffig aus. OK, wir legen nur kurz unser Gepäck ab und danach holen wir uns schon einen Roller, denn heute soll es zu den Pfefferplantagen gehen.
Man kann entweder mit dem Tuktuk, einer Tour oder selbst mit dem Roller zu den Pfefferplantagen fahren. Die Fahrt dauert von Kampot aus etwa eine Stunde. Wir fahren mit dem Roller, weil man einfach mehr vom Land mitbekommt und auch überall anhalten kann, wo man will. Die Strecke zu „La Plantation“, dort wo wir hinwollen, ist ziemlich abenteuerlich. Denn sie ist ca. 1/3 asphaltiert, der Rest sind holprige Schotterstraßen. Es ist aber ziemlich witzig, wenn man selber fährt, und wir haben auch 2 unterschiedliche Strecken für Hin- und Rückfahrt genommen.

Die Pfefferplantage „La Plantation“ wird von Belgiern geführt. Das Coole dort ist, dass die Führungen und die anschließende Pfefferverkostung gratis sind. Danach gibt es noch Möglichkeiten für Kochkurse oder andere Aktivitäten und man kann ihre Produkte natürlich auch in einem Shop kaufen.
Angekommen haben wir uns direkt bei einem Guide gemeldet und 15 Minuten später geht es auch schon mit der Führung los. Sie dauert ca. 45 Minuten und ist echt interessant. Wir haben vorher nicht gewusst, wie Pfeffer gepflanzt und geerntet wird oder wie man roten, schwarzen oder weißen Pfeffer herstellt. Nach der Führung geht’s zur Verkostung. Ich habe es ja vorher nicht ganz geglaubt, aber wir verkosten wirklich den reinen Pfeffer – und noch dazu 12 verschiedene Sorten. Da brennt der Mund nach ein paar Körnern. Aber es war total interessant, denn ich wusste nicht, wie unterschiedlich Pfefferkörner schmecken können und auf was man alles achten kann. Wir haben uns eine kleine Packung schwarze Pfefferkörner gekauft (schon mal für Neuseeland zum Kochen).
Die Rückfahrt war ebenso witzig und auch etwas anstrengend wie die Hinfahrt und wirklich gefreut haben wir uns nicht aufs Zimmer. Deswegen haben wir einfach mal nach schöneren Hotels gesucht. In Kampot selbst sind 4-Sterne-Hotels voll teuer, aber wir haben eines im Bokor Nationalpark entdeckt. Wir denken uns: „Das klingt echt super – ein 4-Sterne-Hotel in einem grünen Nationalpark, genau das, was wir jetzt brauchen.“ Nicht lange überlegt, haben wir 2 Nächte gebucht. Zurück in der Unterkunft holen wir nur unsere Sachen (wir haben ja noch nichts ausgepackt) und suchen uns direkt einen Tuktuk-Fahrer. Das haben wir uns zumindest so vorgestellt. Der erste Rikscha-Fahrer, der kommt (via Grab), meint, er fährt dort nicht hin. Keine Ahnung, warum er die Fahrt überhaupt angenommen hat. Er meint, sein Freund kann uns mit dem Tuktuk da hochfahren. Der Freund kommt und meint, wir sollen 30 Dollar zahlen. Das ist mega viel für kambodschanische Verhältnisse, auch wenn die Fahrt eine gute Stunde dauert. Nach ein paar Diskussionen gehen wir … zu den nächsten Fahrern. Anscheinend will dort niemand hinauffahren und die Zeit vergeht und wir wollen eigentlich nur los – weil das Zimmer ist ja schon gebucht. Nach einiger Zeit und einigen Diskussionen haben wir endlich wen gefunden, der uns für 25 Dollar fährt, nicht gerade billig, aber besser als gar nicht dorthin zu kommen.
Die Fahrt durch den Nationalpark ist sehr schön, doch je länger wir fahren, desto kühler wird es, denn das Hotel liegt ziemlich hoch. Diese Temperaturen sind wir in Kambodscha gar nicht gewöhnt.

Um 18 Uhr und damit knapp den Sonnenuntergang verpasst kommen wir endlich in dem Hotel an – und es ist riesig. Ein riesiger Parkplatz, alles schön mit Blumen und Springbrunnen verziert (es erinnert uns etwas an Las Vegas – alles ein bisschen skurril). Und dann kommen wir in die riesige Empfangshalle, wo man schon auf uns gewartet hat, und wir sind die einzigen Gäste, die wir sehen. Wir werden super freundlich empfangen und uns wird direkt alles erklärt, was man im Nationalpark machen/unternehmen kann. Danach sind wir aufs Zimmer – und es ist herrlich: sauber, groß und das Bett ist super bequem – genau das Richtige jetzt.
Nach einer guten heißen Dusche sind wir runter ins Restaurant, denn hier gibt es nur das Hotel – also müssen wir dorthin. Und: Wir sind fast die einzigen Gäste – es fühlt sich wie in einer Geisterstadt an.
Tag 64 – Mit dem Rad durch den Bokor Nationalpark
Wir haben super gut geschlafen und freuen uns schon aufs Frühstück – es ist leider überwiegend asiatisch, aber es ist schon was für uns dabei. Heute wollen wir eine Fahrradtour durch den Nationalpark machen, denn das Wetter ist perfekt – und sonst gibt es hier nicht viel. Die Räder leihen wir uns im Hotel aus. Der freundliche Rezeptionist hat uns auf einer Karte alles erklärt, was wir sehen müssen – und schon geht’s los.
Es ist herrlich – die Natur und diese Ruhe 😀 Das hatten wir schon seit einer Ewigkeit nicht mehr. Und eine Radtour bei angenehmen Temperaturen ist ja auch mal was. Wir radeln zu einem Wasserfall, in dem leider kein Wasser ist. Danach geht’s zu den „500 Rice Fields“, man darf sich vom Namen nicht täuschen lassen, es handelt sich um Steinformationen. Es gibt jetzt nichts Atemberaubendes in dem Nationalpark zu sehen, aber die Natur, die schönen Wege und die Stille sind einen Besuch wert.
Um 16 Uhr waren wir wieder im Hotel und super glücklich über den Tag. Kurz vor Sonnenuntergang gehen wir zu einem Tempel/Aussichtspunkt nur etwa 1 km vom Hotel entfernt.
Wir haben einen extrem schönen Sonnenuntergang mit einer tollen Aussicht – und super vielen Schmetterlingen, aber seht selbst:
Tag 65 – Zurück nach Phnom Penh
Heute geht’s mit dem Bus (wieder) nach Phnom Penh – denn ich muss bei der vietnamesischen Botschaft mein Visum für Vietnam beantragen. Wir fahren mit dem hoteleigenen Bus (wo nur Angestellte mitfahren) etwa 4,5 Stunden nach Phnom Penh.
Heute ist das einfacher: Deutsche und Schweizer dürfen 45 Tage visumfrei nach Vietnam, Österreicher beantragen das E-Visum online. Mehr dazu in unserem Beitrag zu Ho Chi Minh Stadt.
Anreise nach Kampot
Kampot hat keinen Flughafen. Die nächsten Flughäfen sind Phnom Penh (Techo International) und Sihanoukville.
- Von Phnom PenhBusse und Minivans brauchen ca. 2,5–3 Stunden. Vans kosten ca. 6–8 US-Dollar, Busse z. B. von Giant Ibis ca. 10 US-Dollar. Daneben gibt es eine Zugverbindung der Royal Railway.
- Von Sihanoukville und Koh RongBusse und Minivans fahren mehrmals täglich – so sind auch wir angereist.
- Von VietnamÜber den Grenzübergang bei Ha Tien kommst du von der Insel Phu Quoc bzw. dem Mekongdelta nach Kampot und Kep. Kläre vorab, ob dein Visum an diesem Übergang gilt.
Verbindungen vergleichen kannst du zum Beispiel über 12go.asia.
Fortbewegung in Kampot
Für Pfefferfarmen, Bokor und Kep ist ein Roller am flexibelsten – so haben wir es auch gemacht. Rechne mit ca. 7–10 US-Dollar pro Tag. Fahrräder bekommst du teils schon ab 1 US-Dollar pro Tag. In der Stadt funktioniert Grab, für Ausflüge kannst du ein Tuk-Tuk für den ganzen Tag mieten – nach Kep und zurück etwa 12 US-Dollar.
Wichtig:
Für den Roller brauchst du laut Auswärtigem Amt einen internationalen Führerschein nach dem Genfer Abkommen von 1949 – und Helm ist Pflicht. Das Auswärtige Amt rät generell von Motorradfahrten in Kambodscha ab. Gib beim Verleih nie deinen Reisepass als Pfand ab.
Beste Reisezeit für Kampot
Am angenehmsten ist es in der Trockenzeit von November bis April. Von Mai bis Oktober ist Regenzeit – dann ist alles grün und der Popokvil-Wasserfall führt Wasser, Schotterwege zu den Farmen werden aber schlammig. Auf dem Bokor-Berg ist es das ganze Jahr kühler, oft auch neblig: Nimm eine Jacke mit, das haben wir selbst gemerkt.
Was kostet Kampot? Preise vor Ort
- Bus Phnom Penh–Kampotca. 7–11 US-Dollar
- Roller pro Tagca. 7–10 US-Dollar
- Tuk-Tuk auf den Bokorbei uns 25 Dollar für die einfache Fahrt – heute nutzen viele Minivan-Touren (ca. 10–15 US-Dollar pro Person)
- Führung auf der Pfefferfarm La Plantationkostenlos
- Sunset-Bootsfahrtca. 5–10 US-Dollar
- Krabbengericht in Kepca. 8–15 US-Dollar
- Kep Nationalparkca. 1 US-Dollar
Was kostet euch die Reise? Rechnet euer Budget mit unserem Reisekosten-Rechner aus – so seht ihr schnell, was ein paar Tage Kambodscha kosten.
Wo übernachten in Kampot?
- Altstadt und FlussuferCafés, Restaurants und Bars zu Fuß erreichbar – ideal für die erste Nacht.
- Am Fluss außerhalbBungalows und Gästehäuser im Grünen, viele mit Kajaks oder Badesteg. Mit Grab oder Roller kommst du schnell in die Stadt.
- Auf dem Bokor-BergEin großes Hotel mit Casino – kühl, ruhig und etwas skurril, wie wir selbst erlebt haben.
- KepWenn du lieber am Meer wohnst – Kampot ist von dort ein guter Tagesausflug.
Unser Tipp aus eigener Erfahrung: Achte auf Baustellen nebenan – das hat uns in Kambodscha mehr als einmal den Schlaf gekostet.
Sicherheit und Gesundheit
- VerkehrNebenstraßen sind oft in schlechtem Zustand. Plane Fahrten so, dass du bei Tageslicht ankommst – vor allem auf dem Bokor.
- KriminalitätKampot ist entspannt, das Auswärtige Amt nennt die Stadt aber neben Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville als Ort vereinzelter Überfälle auf Touristen – Wertsachen nicht offen zeigen.
- Grenzkonflikt mit ThailandSeit Juli 2025 gab es Kämpfe an der thailändischen Grenze, Ende 2025 wurde ein Waffenstillstand vereinbart. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in einen 20-km-Streifen entlang der Grenze. Kampot und Kep liegen weit davon entfernt.
- GesundheitDengue ist 2026 stark verbreitet, tagsüber Mückenschutz. Mehr in unserem Beitrag zu den Impfungen für die Weltreise; eine Auslandskrankenversicherung gehört dazu.
Einreise nach Kambodscha
Deutsche, Österreicher und Schweizer brauchen ein Touristenvisum – als E-Visum über evisa.gov.kh oder bei Ankunft, jeweils ca. 30 US-Dollar. Dazu kommt das Online-Formular Cambodia e-Arrival (bis zu sieben Tage vorher über arrival.gov.kh), der Reisepass muss noch sechs Monate gültig sein. Alle Details stehen in unserem Siem-Reap-Guide und beim Auswärtigen Amt.
Kampot mit Kind
Wir waren selbst noch ohne Finn in Kampot, deshalb hier unsere recherchierten Tipps für Familien:
- Pfefferfarm: Die Führungen sind kurz und anschaulich – für Kinder spannend, solange sie die Pfefferkörner nicht pur probieren 😉
- Kep: Der Strand und der Krabbenmarkt sind entspannter als jeder Stadttag, Rabbit Island eignet sich für einen ruhigen Badetag.
- Unterwegs: Mit Kind lieber Tuk-Tuk oder Auto mit Fahrer statt Roller – Kindersitze gibt es kaum.
- Bokor: Oben ist es kühl – Jacke für alle einpacken.
- Gesundheit: Mückenschutz und Sonnenschutz nicht vergessen – unsere Checkliste für den Urlaub mit Kindern hilft beim Packen.
Fragen & Antworten zu Kampot
Was kann man in Kampot machen?
Die Highlights sind Pfefferfarmen wie La Plantation, der Bokor Nationalpark, ein Ausflug nach Kep mit Krabbenmarkt und Rabbit Island sowie eine Sunset-Bootsfahrt auf dem Fluss.
Wie kommt man von Phnom Penh nach Kampot?
Mit Bus oder Minivan in ca. 2,5–3 Stunden für ca. 7–11 US-Dollar. Ein Taxi kostet ca. 50 US-Dollar, außerdem gibt es eine Zugverbindung.
Kann man die Pfefferfarmen kostenlos besuchen?
Bei La Plantation sind die Führungen kostenlos – bei uns inklusive Verkostung von 12 Pfeffersorten. Kochkurse und Essen kosten extra.
Wie weit ist der Bokor Nationalpark von Kampot entfernt?
Rund 35 km. Mit dem Roller brauchst du über die asphaltierte Bergstraße etwa 45–60 Minuten. Minivan-Touren kosten ca. 10–15 US-Dollar pro Person.
Lohnt sich Kep?
Ja, als Tagesausflug: Kep liegt nur rund 25 km entfernt und ist bekannt für Krabben mit Kampot-Pfeffer, den Nationalpark und die Bootsfahrt nach Rabbit Island.
Wie viele Tage braucht man in Kampot?
3–4 Tage reichen für die Stadt, eine Pfefferfarm, Bokor und Kep. Wer am Fluss entspannen will, bleibt gern länger.
Fazit
Kampot kann man auf jeden Fall mitmachen, wenn man durch Kambodscha reist – es ist aber aus unserer Sicht kein Muss. Es bietet sich als Halt von Phnom Penh nach Koh Rong an – oder wenn man weiter nach Vietnam reisen möchte. Das hippe Flair unterscheidet sich definitiv von den anderen Orten oder Städten in Kambodscha und die Besichtigung der Pfefferplantagen war auch sehr interessant. Wenn ihr, wie wir, etwas Ruhe und Grün sucht, dann besucht auf jeden Fall den Bokor Nationalpark.
Mehr aus Kambodscha findest du in unseren Beiträgen zu Siem Reap und Angkor Wat, Phnom Penh und Koh Rong.
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